Selbst wenn der anonyme Privatmodus genutzt oder Cookies ausgeschaltet werden, können Webseitenbetreiber Surfer genau identifizieren und wiedererkennen. Möglich macht’s der digitale Fingerabdruck, der bei jedem Rechner anders aussieht. Was Webseitenbetreiber alles in Erfahrung bringen können, zeigt ein Onlinetest.

Wer wissen möchte, anhand welcher Daten der eigene Rechner identifiziert und wiedererkannt wird, sollte die folgende Webseite aufrufen:

http://panopticlick.eff.org

Ein Klick auf „Test me“ verrät, welche Informationen über den eigenen Rechner die Webseitenbetreiber auslesen können. Das Ergebnis ist oft überraschend. Selbst wenn Cookies ausgeschaltet sind oder im Privatmodus gesurft wird, gibt der Browser jede Menge Informationen preis. Ein eindeutiger Finderabdruck, über den der Rechner eindeutig wiedererkannt werden kann, ergibt sich meist aus der Kombination von Browserdaten, Plugins und Schriftarten.

Mit „Panopticlick“ die digitalen Hosen des Browser herunterlassen:
http://panopticlick.eff.org

Hier gibt’s ausführliche Informationen, warum Browser- und Rechnerdaten ausreichen, um Rechner eindeutig zu identifizieren:
http://www.eff.org/deeplinks/2010/01/primer-information-theory-and-privacy