Jedes Jahr dasselbe Problem: Plötzlich brennen alle vier Kerzen am Adventskranz – und dann ist keine Zeit mehr, an alle Lieben und Freunde Weihnachtskarten zu verschicken. Kein Problem, denn wozu gibt es das Internet? Wenn es eine ausgefallene, möglichst individuelle Online-Weihnachtskarte sein soll, lohnt ein Besuch der Webseite unter www.elfyourself.com.

Garantiert mal etwas anderes als Engel, bärtige Weihnachtsmänner oder Elche mit breitem Christmas-Grinsen, die üblicherweise als Grußboten auf die virtuelle Reise geschickt werden. Dazu braucht man nur die (englischsprachige) Webseite aufzurufen und ein Foto von sich selbst (und wenn es eine Gruppengruß werden soll, bis zu vier weiteren Personen) hochzuladen. Danach die Bilder positionieren, einen Elfentanz auswählen, schon kann die E-Post losgehen.

Beim Empfänger hüpfen gut eine halbe Minute land witzige Elfen vor verschneiter Winterkulisse über den PC-Monitor und wünschen frohe Weihnachten. Über so etwas freut sich garantiert jeder, der individuelle Grußbotschaften mag. Unbedingt rechtzeitig losschicken, denn in den Tagen kurz vor dem Fest sind die Server von Elfyourself erfahrungsgemäß meist überlastet.

Für alle, die lieber etwas traditionellere Grußkarten verschicken, kann auf eCard-Anbieter wie www.grusskartenbote.de oder www.bewegte-grusskarten.de zurückgreifen. Hier gibt’s sogar animierte Karten mit unterlegter Musik. Die Vorgehensweise ist immer gleich: Man wählt eine Motiv, etwa ein Foto, Bild sein oder eine kleine Animation, wählt die passende Musik aus, gibt den Empfänger und den Nachrichtentext ein – fertig.

Praktisch: In der Regel lässt sich sogar festlegen, wann genau die eCard verschickt werden soll. Der Absender kann den genauen Tag und mitunter sogar die genaue Uhrzeit angeben – und muss selbst gar nicht vor dem Rechner sitzen zu diesem Zeitpunkt. Solche Angebote eignen sich daher besonders für alle, die Weihnachten gar nicht zu Hause sind.

Es gibt aber auch Grußkarten für alle, die den eher derben Humor bevorzugen: Unter www.googleblackchristmas.com lassen sich mit wenigen Mausklick virtuelle Weihnachtskarten zusammenbauen, die ausschließlich Wörter und Begriffe enthalten, die auf der “Black List” von Google stehen, auf der schwarzen Liste der “bösen Wörter”.

Wer solche Begriffe eingibt, bekommt normalerweise keine Suchbegriffe angezeigt. Solche Begriffe sind also nur etwas für Erwachsene – mit Humor. Per Mausklick lässt sich eine individuelle Weihnachtskarte zusammenstellen, die ausschließlich aus Begriffen besteht, die auf der schwarzen Liste stehen…

Sendung Funkhaus Europa vom 22.12.2010:
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