Die Deutschen kaufen immer lieber online ein – ganz besonders vor und zu Weihnachten. Laut Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels wird der Umsatz in diesem Jahr im Online-Weihnachtsgeschäft in den Monaten November und Dezember bei 4,2 Milliarden Euro liegen, ein Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Jeder Dritte Deutsche kauft online Geschenke ein. Doch nicht nur am PC zu Hause wird eingekauft, sondern auch mit dem Smartphone. Online einzukaufen ist bequem, meist zuverlässig – aber birgt auch gewisse Risiken.

Geschenke einkaufen, ohne Parkplatzsorgen und einreißende Plastiktüten: Im Internet kein Problem – hier haben die Shops 24 Stunden am Tag geöffnet. Kein Wunder, dass die Deutschen immer öfter online einkaufen. Große und kleine Versandhäuser machen in den Wochen vor Weihnachten über 20% ihres gesamten Jahresumsatzes. Selbst ausgefallenste Geschenke lassen sich online besorgen. Es gibt Onlineshops für jeden Bedarf.

Online einzukaufen ist vor allem dann praktisch, wenn man ganz genau weiß, was man haben möchte: Bücher, CDs, Spielzeug – vieles muss man sich nicht vorher anschauen, um es zu bestellen. Hier reicht ein Mausklick – und die Ware kommt nach Hause. Darüber hinaus lässt sich oft sogar eine Menge Geld sparen, weil sich im Internet die Preise so einfach vergleichen lassen. Über Preissuchmaschinen findet man leicht den günstigsten Anbieter.

Wer rechtzeitig bestellt, bekommt auch alles noch pünktlich geliefert. Amazon bietet sogar einen besonderen Service für alle, die sich noch besonders spät mit Geschenken eindecken wollen oder müssen: Selbst wer am 23. Dezember abends bestellt, bekommt seine Geschenke noch rechtzeitig – Amazon liefert auch am 24. Dezember aus. Diese Liefergarantie gilt allerdings nur für ausgewählte Waren und Produkte, aber immerhin.

Besonders beliebt sind auch Rabatt-Anbieter wie Groupon oder Dailydeal. Hier lassen sich mitunter echte Schnäppchen machen, man kann eine Menge sparen. Allerdings bekommt man hier auch nur ganz bestimmte Produkte. Um gezielt Weihnachtsgeschenke einzukaufen, eignen sich solche Angebote nicht.

Auch Smartphones spielen eine immer größere Rolle beim Online-Shopping. Mittlerweile haben elf Prozent aller Deutschen ein Smartphone in der Tasche, schon in einem Jahr wird es jeder Vierte sein. Viele zücken das Smartphone, um selbst dann online Preise zu vergleichen, wenn sie in der realen Welt einkaufen. Stimmt der Preis? So etwas lässt sich heute auf Knopfdruck feststellen. Häufig reicht es, den Barcode eines Produkts zu scannen, um passende Angebote zu finden. In Zukunft wird es sogar ausreichen, das Produkt abzufotografieren. Der M-Commerce steht erst am Anfang und wird das Einkaufsverhalten in Zukunft maßgeblich verändern.

Wer online einkauft, sollte allerdings auch auf Sicherheit achten. Die meisten Onlineshops in Deutschland sind seriös und vertrauenswürdig, aber eben keineswegs alle. Vor allem wer im Ausland einkauft, sollte vorsichtig mit der Herausgabe von Zahlungsdaten sein. Grundsätzlich gilt: So wenige Daten wie möglich übermitteln. Bei der Eingabe von Zahlungsdaten auf eine sichere Datenverbindung achten und idealerweise nur bekannten Zahlungsabwicklern vertrauen.

1 Antwort
  1. rico
    rico sagte:

    Interessanter Artikel. Bild hat heute in einem ähnlichen Baietrag noch http://www.dealkompass.de epfohlen: dort werden alle Deals von Groupon, DailyDeal etc auf einer Karte angezeigt.

    Weihnachten kann kommen 🙂

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