Facebook-Apps: Bei Berechtigungen besser genau hinsehen

Immer weiter wachsen die Nutzerzahlen beim weltgrößten sozialen Netzwerk Facebook. Millionen Menschen tummeln sich auch in Deutschland dort, teilen miteinander Fotos, Links, Kommentare und vieles mehr. Überall beliebt sind die Facebook-Apps, also Erweiterungen, die auf die Profildaten zugreifen und neue Funktionen anbieten. Von richtig sinnvoll bis bloßer Zeitvertreib und Belanglosigkeit ist alles dabei. Ein Problem ist dabei allerdings: Auf welche meiner persönlichen Daten kann eine hinzugefügte App zugreifen?

Einerseits verlangen die meisten Benutzer nach Datenschutz und Privatsphäre. Dem kommt Facebook auch nach, indem umfangreiche Einstellungen eingebaut wurden. So lässt sich beinahe für jeden hochgeladenen Inhalt genau definieren, wer darauf zugreifen darf. App-Hersteller machen sich aber oft nichts daraus, freizügig nach sämtlichen Berechtigungen zu fragen – schließlich können so viel genauere Profile der Benutzer erstellt und zielgerichtete Werbung angezeigt werden.

Sieht man sich die Liste der angeforderten Daten genau an, bevor man die App bestätigt, bekommt man manchmal einen richtigen Schreck. Was will das neue Foto-Programm mit meiner Freundesliste oder gar meiner Hausanschrift? Mein Tipp: Besser zweimal hinsehen und genau überlegen, was der eigentliche Sinn der Anwendung sein sollte – ob man die Datenweitergabe guten Gewissens riskieren kann. Ansonsten: Besser Finger weg.

Facebook-Apps: Bei Berechtigungen besser genau hinsehen