Wer „Soziales Netzwerk“ sagt, denkt meist an Facebook. Klar, schließlich ist Facebook das größte soziale Netzwerk der Welt. Aber es gibt noch andere. Eins nennt sich Path und ist in Insiderkreisen recht beliebt – allerdings gibt es Path bislang nur auf Smartphones, auf dem iPhone.

Auch hier kann man seinen Freunden auf Knopfdruck alles mitteilen, seine Gedanken, wo man sich gerade befindet, welche Musik man gerade auf dem Smartphone hört. Dass man aber eventuell auch all seine Kontakte verrät, die im Adressbuch gespeichert sind, und das ungewollt und ungefragt, dürfte die meisten Path-Benutzer allerdings überraschen.

Wie ein Entwickler aus Singapur festgestellt hat, überträgt Path auf iPhone und iPad ungefragt alle Kontaktdaten an die Server von Path, unmittelbar nach der Registrierung. Mittlerweile haben sich die Path-Macher dafür entschuldigt und alle Daten gelöscht. In der neuen Version der App fragt das Programm, ob die Daten übertragen werden dürfen.

Doch das sollte besser gar nicht erst möglich sein, zumindest nicht ohne Zustimmung des Benutzers. Hier muss Apple dringend nachbessern. Eine klare Schwäche im Betriebssystem iOS von iPhone und iPad.

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  1. […] Zeit unbemerkt und ohne Nachfrage Kontaktdaten aus dem Adressbuch ausliest und an die Server der Path-Entwickler überträgt. Das ist herausgekommen – und wurde zu Recht kritisiert. Path hat sich entschuldigt und das […]

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