Flame ist ein Computervirus ganz neuer Qualität, das sagen alle Sicherheitsexperten, die sich diesen vor allem im Nahen Osten aufgetauchten Virus mal etwas genauer angeschaut haben. Flame kann nämlich eine ganze Menge, vor allem kann er spionieren, er kann Mikrofone in PCs einschalten und so Gespräche belauschen, Fotoaufnahmen vom Bildschirm machen und so Dokumente klauen – oder auch Chatprotokolle erstellen und vieles andere mehr. Denn Flame holt sich bei Bedarf weitere Anweisungen bei seinem Auftraggeber ab.

Seit August 2010 soll es Flame bereits geben, aber lediglich rund 5000 Computer sind derzeit befallen. Das spricht dafür, dass Flame sehr gezielt eingesetzt wird. Seine ausgesprochen elegante Programmierung und die Tatsache, dass Spuren perfekt verwischt werden und der Urheber so kaum nachzuweisen ist, lassen Spekulationen ins Kraut schießen, wer dahinter steckt. Die meisten tippen auf einen westlichen Geheimdienst – oder auch zwei. Flame interessiert sich zwar nicht für normale Computerbenutzer wie Du und ich: Grund zum Aufatmen haben wir aber trotzdem nicht. Denn Flame zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn keine Dilettanten am Werk sind, sondern Profis – und genug Geld da ist, um solche Schadprogramme zu entwickeln. Flame beweist: Staatlich verordnete Schnüffelei ist nicht nur denkbar, sondern auch machbar. Das sollte uns zu denken geben.

Windows 8 ist fast fertig: Ab sofort kann jeder die “Release Preview” von Windows 8 laden. Die “Release Preview” steht ab sofort für jeden ohne Registrierung zum Download bereit, auch in deutsch. Die Bedienung erinnert stark an die bunte Icon-Welt der Tablets. Und tatsächlich sieht man in dem Video auch in erster Linie Tablet-Rechner, die per Touchscreen bedient werden. Ein Marktsegment, auf das es Microsoft abgesehen hat. Allerdings werden die meisten Menschen Windows 8 auf ganz gewöhnlichen PCs einsetzen, und da erweist sich die “Metro” genannte neue Benutzeroberfläche als nicht ganz so praktisch wie auf Flachrechnern mit Touchscreen.

Man braucht allerdings eine flotte Datenleitung für den Download – oder jede Menge Geduld. Das Windows-8-Paket ist zwischen 2,5 und 3,5 GByte groß, je nach Version, die man herunterlädt. Immerhin hat jeder die Wahl: Entweder, man verwendet einen Installer, der alles automatisch lädt und installiert, oder man lädt ein “Image” herunter und kopiert das auf DVD oder USB-Stick und startet damit den Rechner neu.

Seiner Angebeteten einen Heiratsantrag zu machen, war auch mal einfacher. Auf Youtube kann man immer aufwändiger inszenierte Heiratsanträge sehen. Etwa diesen Antrag von Isaac: Die Verlobte wird unter Vorwand in das Haus der Eltern eingeladen, dann auf in ein Auto gesetzt, sie bekommt einen Kopfhörer aufgesetzt – und dann springen und tanzen rund 40 Freunde und Verwandte im Rhythmus der Musik umher, damit – Finale! – endlich der Antrag gemacht werden kann. Man kann sich vorstellen, wie aufwändig es war, das zu planen und einzuüben. Alle Achtung!

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