Dass chinesische Internetnutzer nicht machen können was sie wollen, ist allgemein bekannt. Die chinesische Regierung überwacht das Internet, kontrolliert den Zugang, filtert Inhalte und bestraft jeden, der über die Stränge schlägt. Aber auch im Ausland will die chinesische Regierung offensichtlich die Kontrolle behalten.

Immer wieder wird entdeckt, dass chinesische Hacker in fremde Systeme eindringen, um an Daten und Informationen zu kommen. Diese Woche ist das gleich in zwei US-Zeitungen entdeckt worden. Zuerst hat die New York Times festgestellt, dass chinesische Hacker monatelang E-Mails mitgelesen haben, danach hat auch das Wallstreet Journal dieselbe Entdeckung gemacht.

Bei der New York Times waren die Passwörter aller Mitarbeiter entwendet worden. Offenbar wollten die Hacker ermitteln, ob den Journalisten Informationen über die Reichtümer des chinesischen Premiers Wen Jiabao zugespielt wurden. Da scheint jedes Mittel Recht – beängstigend.