Facebook tüftelt offensichtlich an einem eigenen Hashtag-System, berichten  einige Blogs, die sich intensiv mit den Möglichkeiten in und auf Facebook beschäftigen. Im aktuellen „Software Development Kit“ (SDK) für Facebook gibt es entsprechende Hinweise, dass man bald Hashtags definieren kann.

Offensichtlich hat sich Facebook eine Menge vorgenommen. Auch sogenannte „Hovercards“ sind vorgesehen: Fährt man künftig mit der Maus über einen Hashtag in einem Statusupdate oder Beitrag, erscheint eine Tafel, in der dann weitere Postings oder auch verknüpfte Gruppen zu sehen sind. Ein weiterer Mausklick – und man ist da. Hashtags sollen also helfen, die auf Facebook ohnehin vorhandenen Infos und Daten noch besser zu verknüpfen. Jeder wird solche Hashtags definieren können, womöglich sogar nachträglich.

Dass sich Hashtags in der Twitter-Welt bewährt haben, daran besteht kein Zweifel. Ohne Hashtags wäre es deutlich schwieriger, aus dem Nachrichtenstrom die passenden Informationen herauszufiltern. Darüber hinaus werden Hashtags mittlerweile von vielen Usern schlau eingesetzt, um Projekte zu labeln und organisieren. Einen ganz ähnlichen Effekt könnten Hashtags in Facebook haben – und hier gibt es deutlich mehr zu ordnen. Die Arbeit machen im Wesentlichen die User, darüber werden sich Mark Zuckerberg und seine Mitarbeiter freuen.

Aber auch Anzeigen lassen sich mit Hashtags besser verkaufen: Anzeigenkunden könnten gezielt Anzeigen schalten, die nur erscheinen sollen, wenn ein bestimmtes Schlagwort markiert ist (oder sogar mehrere). Das erhöht die Treffergenauigkeit, und damit auch den Schaltpreis, denn je präziser eine bestimmte Anzeige passt, desto mehr kann das Werbenetzwerk (in diesem Fall Facebook) dafür verlangen. Es geht also keineswegs nur um Komfort für die User, sondern auch ums Geldverdienen.