Jetzt also auch in Twitter: User können bequem online einkaufen, denn Twitter führt einen Kauf-Button ein. Darüber können user in der Timeline beworbene Produkte ohne Umwege bestellen. Einfach auf Kaufen tippen – der Rest läuft vollautomatisch. Der User muss weder einen Web-Shop besuchen, noch irgendwelche Zahlungsdaten angeben. Das Tippen des Buttons reicht aus. Twitter startet mit dem neuen Dienst in den USA.

Die neue Shoppingfunktion ist kein Experiment, sondern ein Start. In den USA geht es jetzt los, allerdings erst mal im kleinen Rahmen. Lediglich 35 Unternehmen verkaufen auf diese Weise Waren oder Dienstelsitungen über Twitter. Der Kaufprozess selbst soll einfach und bequem sein.

Allerdings müssen dazu natürlich Kontodaten bei Twitter hinterlegt weden, anderenfalls wäre eine so einfache Art der Bezahlung nicht möglich. Twitter wird also zum Payment-Anbieter – wie vermutlich auch Apple, wenn die Gerüchte zutreffen. Aber nicht nur Zahlungsdate müssen hinterlegt werden, sondern auch die postalische Adresse, schließlich müssen physische Waren auch ausgeliefert werden  können.

twitter pay

Diese Daten müssen aber nur einmal eingegeben werden, beim ersten Einkauf über Twitter. Der Onlinedienst will die Daten nach eigenen Angaben verschlüsselt speichern. Wie vermieden werden will, dass man versehentlich den Kauf-Button betätigt, bleibt abzuwarten. Auch wann der Service im großen Stil ausgerollt wird, etwa bei uns in Europa, steht noch nicht fest.

Aus Sicht von Twitter ein nachvollziehbarer Schritt. Denn Twitter muss endlich Geld verdienen. Schon lange sucht Twitter nach Möglichkeiten, die ständig wachsende User-Schart zu monetarisieren. Die Pay-Funktion wäre eine Möglichkeit. Allerdings bleiben in der Regel nur kleine Beträge als Provision hängen. Bei Twitter ändert sich gerade viel. Gut möglich, dass vielen Usern das nicht gefällt und dem Dienst den Rücken kehren.