Vor kurzem ist ein Auto durch Düsseldorfs Straßen gefahren, das ein riesiges Stativ auf dem Dach installiert hatte und Fotos von Straßen und Gebäuden gemacht hat. Eine Art Streetview-Fahrzeug – aber nicht von Google. Denn nach den absurd intensiven Protesten in Deutschland gegen Streetview werden bis auf weiteres keine deutschen Städte mehr für Streetview aufbereitet. Auf dem Wagen stand ein anderer Name: Here.

Nur wenige kennen Here. Dabei verbirgt sich hinter dem Kartendienst, der zu Nokia gehört, eine interessante Alternative zu Google Maps und Bing Maps. Auch mit Here lassen sich Onlinekarten abrufen, Routen planen, Infos nachschlagen oder Fotos von Gebäuden anschauen. Und seit einiger Zeit bietet Here eben auch Rundumsansichten von Städten an, so wie Streetview.

Anfangs gabe es Here noch auf Nokia-Geräten, dann lange Zeit für Samsung Galaxy Smartphones. Bei Bedarf lässt sich Here sogar offline verwenden. Ab sofort kann jeder Here verwenden, der ein Android-Smartphone in der Tasche hat – unabhängig vom Hersteller. Einzige Voraussetzung ist Android 4.1 Jelly Bean oder höher. Da es sich nicht um einen Onlinedienst handelt. sondern eine App, muss man Here hier laden. Die Betaversion steht jedem offen, und die Offline-Nutzung ist besonders interessant.

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