Wenn man Google oder Facebook nutzt, ohne gerade eingeloggt zu sein, wird ein Cookie gespeichert. Noch sind die Daten darin anonym – aber nur solange, bis man sich einloggt. Wer die Cookies vorher löscht, wird nicht zum gläsernen User.

Google weiß zum Beispiel, nach welchen Begriffen man gesucht hat, kann diese Infos aber nicht an den Nutzer binden, da der nicht eingeloggt ist. Selbiges gilt auch für das soziale Netzwerk Facebook.

Sobald man sich aber in sein Benutzer-Konto beim jeweiligen Dienst einloggt, können die besuchten Seiten und verwendeten Suchbegriffe mit dem eigenen Nutzer-Profil zusammengeführt werden. Umgekehrt gilt das auch, wenn man zuerst eingeloggt war, sich dann abmeldet und anschließend andere Websites besucht.

Was bedeutet das? Die über den Nutzer gesammelten Daten bleiben nur dann wirklich anonym, wenn man sich nie bei einem Account des sammelnden Anbieters einloggt, Dritt-Anbieter-Cookies standardmäßig blockiert, oder wenn Cookies regelmäßig gelöscht werden, besonders vor dem Einloggen und nach dem Ausloggen.

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