Auf der WWDC-Konferenz hat Apple die nächste Version des macOS-Systems vorgestellt. macOS 10.12 hört auf den Namen „Sierra“ und bietet unter anderem Verbesserungen bei der Nutzung über mehrere Geräte sowie die Einführung von Siri für den Mac-Desktop.

Mit der automatischen Entsperrung haben Nutzer eine Alternative zur Eingabe des Passworts, denn in Sierra lässt sich dafür auch die Apple Watch nutzen. Über eine neue universelle Zwischen-Ablage können Mac- und iOS-Nutzer Daten leicht an jeden Ort kopieren – etwa vom iPhone zum Mac oder umgekehrt.

Auch an die Festplatte hat Apple gedacht: Alte und nicht verwendete Dateien werden auf Wunsch automatisch ins iCloud Drive verschoben, sodass lokal mehr Platz frei wird. Auch eine automatische Putz-Kolonne ist nun mit an Bord von macOS.

Mit Siri, die nunmehr endlich auch am Desktop verfügbar ist, können Mac-Nutzer ihren Computer ähnlich per Sprache bedienen, wie dies beim iPhone und anderen Apple-Geräten klappt. Zudem ist Siri auch in die Spotlight-Suche eingebunden, wodurch sich Dateien und kürzlich bearbeitete Dokumente schnell und einfach erreichen lassen.

macOS Sierra ist ab sofort in einer Vorschau für Entwickler und ab Juli auch als öffentliche Beta-Version verfügbar. Die finale Version hat Apple dann für den Herbst 2016 angekündigt.

macos-sierra