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Die Schattenseiten von Bitcoin und Co.

24.01.2018 | Von Jörg Schieb

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Die Kurse für Kryptowährungen wie Bitcoin explodieren derzeit. Doch kaum einer macht sich Gedanken darüber, was hinter der Kulisse abläuft, wie das Geld entsteht und verwahrt wird. Der Energiebedarf der Kryptowährungen ist jedenfalls enorm. Selbst dass Grafikkarten ausverkauft sind, ist eine Folge des Bitcoin-Wahnsinns.

Welche Grafikkarte arbeitet denn im Inneren des PCs? Wie, Grafikkarte? Ein großes Fragezeichen – außer bei Gamern, denn die sind auf extrem schnelle Hardware angewiesen, sonst ruckeln die Games oder man hat Nachteile im vernetzten Spiel.

MasterTux / Pixabay

Ausverkauft – wegen Mining

Das Problem: Derzeit bekommt man kaum gute Grafikkarten zu kaufen. Der Markt ist leergefegt, Aber nicht etwa, weil immer mehr Gamer Karten kaufen oder die Hersteller von Grafikkarten Engpässe hätten, sondern wegen der Kryptowährung Bitcoin. All jene, die mit Computer neue Bitcoins errechnen (Bitcoin Miner) brauchen immer schnellere Rechner, denn je schneller die Computer rechnen, desto eher sind neue Bitcoins gefunden.

Was viele nicht wissen: Leistungsfähige Grafikkarten sind Rechenkünstler. Denn sie berechnen mehrfach pro Sekunde extrem komplexe Bilder, etwa in Games, die auf dem Monitor erscheinen. Bitcoin Miner setzen sie aber dazu ein, ihnen beim Finden neuer Bitcoins behilflich zu sein. Da ein einzelner Bitcoin derzeit gut 8.500 EUR wert ist, kann man seinen Rechner schon mal eine Weile rechnen lassen.

China plant Stopp für Bitcoin Mining

Hersteller Nvidia empfiehlt seinen Händlern deshalb auch, Grafikkarten nur noch an Gamer zu verkaufen. Hohe Preise, geringe Verfügbarkeit: Nvidia befürchtet Imageverluste in der für ihn wichtigen Kundschaft. Nicht das einzige Problem, das Bitcoin-Miner zu verantworten haben. Sie verbrauchen darüber hinaus auch jede Menge Strom. Denn das Minen bringt die Rechner ins Schwitzen – und das kostet Energie.

So viel, dass China das in Bedrängnis bringt und plant, das Minen künftig zu verbieten. Experten schätzen, dass rund 70 Prozent aller erschürften Bitcoins in China entstehen. Der Energieverbrauch ist brutal – und nimmt ständig zu, denn je mehr Bitcoins es gibt, desto aufwändiger (und energiefressender) wird das Mining neuer Bitcoins. Und das alles für eine „Währung“, die – zumindest bislang – nur einem Zweck dient: Spekulation. Und Vertuschen illegaler Geschäfte.

geralt / Pixabay




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