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Gamescom 2018: Warum Fortnite und Co. so populär sind

27.08.2018 | Von Jörg Schieb

Software

Computer- und Videospiele nur was für kleine Jungs? Von wegen! Mittlerweile spielt fast jeder zweite Deutsche mehr oder weniger regelmäßig Computer- und Video Games. 47 Prozent Frauen. Durchschnittsalter: 37 Jahre. Computer- und Videogames sind voll in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das erklärt auch den großen Erfolg der Gamescom, der größten Messe für Computer- und Videospiele der Welt in Köln.

Fortnite isr eins der derzeit populärsten und erfolgreichsten Computerspiele überhaupt. Rund 125 Millionen Menschen weltweit spielen dieses interaktive, bildstarke Game mittlerweile. Der besondere Reiz liegt darin, dass man online spielt – mit bis zu 100 Leuten gleichzeitig. Ob allein oder in Teams – das entscheidet jeder selbst.

125 Millionen Spieler – da kann man wohl mit Fug und Recht von einem Erfolg sprechen. Ein Erfolg, den andere Spiele kopieren wollen. Das Spielprinzip von Fortnite ist einfach: Nur der Stärkste im Spiel überlebt – genau einer. Einer von 100 Spielern.

Einfaches Spielprinzip: Der Beste gewinnt

Die treffen sich in einer virtuellen Welt. Eine einsame Insel. Die Spieler springen zu Beginn des Spiels mit Fallschirmen ab, müssen sich orientieren, verstecken, die anderen Spieler bekämpfen, Brücken oder Schutzwälle bauen – es gibt also ordentlich was zu tun.

Nicht unbedingt besonders friedfertig, aber durch die Comic-Ästhetik längst nicht so realistisch und brutal wie viele andere Games.

Es sind vor allem Schnelligkeit, Geschick und Strategie gefragt – und Teamwork, wenn man im Team spielen möchte.

Das reicht, um so viele Menschen zu faszinieren. Jetzt versuchen viele Hersteller, das Erfolgsrezept zu kopieren. Klar.

Fortnite ist kostenlos – wenn man möchte

Aber was macht Fortnite so erfolgreich – neben der Spielidee und der Grafik? Nun, man kann Fortnite wirklich überall spielen, auf dem PC, auf allen wichtigen Konsole, auf Tablet oder Smartphone. Seit einigen Tagen werden nun auch Android-Handys unterstützt.

So viel Flexibilität schätzen die Spieler.

Und was kostet das Spiel? Nichts!

Das Spiel selbst ist tatsächlich kostenlos. Niemand muss etwas bezahlen. Wer mag, kauft sich aus Begeisterung kleine Extras, etwa für spezielle Rüstungen oder Tanzschritte. Extras, die einem im Spiel nicht stärker machen, sondern Spaß bringen und einen nur besser aussehen lassen. Wer zahlt, outet sich als Fan.

PlayerUnknown’s Battleground

Es gibt einige andere Games, die ganz ähnlich gestrickt sind wie Fortnite, etwa Unknown Player’s Battleground oder Island of Nyne. Aber eins hat die Spielebranche sicher gelernt: Man muss den Spielern die Möglichkeit geben, ein Game überall zu spielen – zu Hause auf der Konsole oder dem PC, unterwegs mobil.

Apropos: Auf der

wurde bekannt: Das Smartphone hat den PC nun endgültig als populärste Spielplattform abgelöst. Es wird mehr auf dem Smartphone unterwegs gedaddelt als zu Hause auf PC oder Konsole.

Das ist natürlich möglich, weil die Smartphones immer leistungsfähiger werden – und heute auch eine echt gute Grafik bieten.

Was auf der Gamescom auch viel zu sehen ist: VR und AR. Also Virtual Reality und Augmented Reality. Ja, stimmt schon: Davon wird jetzt auch schon einige Jahre geredet.

Trend: AR-Spiele

Und allzu viele Menschen sind es noch nicht, die eine VR-Brille zu Hause haben – und einen Rechner, der schnell genug ist, komplexe VR-Spiele zu bieten. Deswegen sieht man VR-Spiele vor allem auf Messen. Da kann man Brillen und leistungsfähige Rechner bereitstellen.

Erfolgreicher sind Augmented-Reality-Spiele. AR-Games. Hier verschmelzen echte und virtuelle Realität miteinander. Das kann man mit Brille haben, etwa mit der Hololens von Microsoft. Es funktioniert aber auch mit Smartphone oder Tablet. Pokémon Go war ein schönes Beispiel für AR-Spiele. Überall in der echten Welt nach virtuellen Monstern suchen.

Anderes Beispiel: Lego AR Studio. Motto: Endlich Lego spielen, ohne hinterher aufzuräumen. Die App holt fertig gebaute Lego-Konstruktionen virtuell ins Wohnzimmer und erweckt sie zum Leben. Die Lego-Wesen bewegen sich, wenn man möchte. Die AR-App von Lego ist ein erster Anfang und zeigt, was mit AR-Spielen möglich ist.

 

 




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