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2D war gestern: 3D-Fotos auf Facebook teilen

Fotos und Videos werden für Social Media immer wichtiger. Auch Facebook hat erneut ein Feature vorgestellt, das zeigt, in welche Richtung sie die Plattform in Zukunft orientiert: Neben 360°-Fotos ist es seit kurzem auch möglich, Fotos in 3D zu erstellen.

Dass Facebook immer mehr Wert darauf legt, seine Foto- und Videofunktionen auszubauen, ist schon länger kein Geheimnis mehr. Der vorgestellte 3D-Foto-Modus ist da nur ein weiterer, konsequenter Schritt in diese Richtung. Klar ist aber auch, dass es vermutlich noch etwas braucht, bis wirklich jeder Facebook-Nutzer von den neuen Features profitiert.

Bisher ist die Funktion nämlich ausschließlich für ausgewählte Apple-Geräte freigeschaltet. Das hat weniger mit einer Bevorzugung zu tun, als damit, dass Geräte, wie das iPhone 7 Plus, iPhone 8 Plus, iPhone X, iPhone XS oder XS gegenüber Android einen technischen Vorsprung in Sachen Duel-Kamera haben.

Apples Portrait-Modus in den moderneren iPhone-Kameras spielt da eine wichtige Rolle und macht diese 3D-Foto Technik erst möglich. Aber auch Android-Handys mit Dual-Kameras sollen schon bald mit dem neuen Feature ausgestattet werden.

Wer eines der aufgeführten iPhones besitzt und die Facebook-App installiert hat, kann die Funktion nutzen. Um die Funktion 3D-Foto freizuschalten, zunächst bei Facebook die Seite Facebook 360 suchen und liken. Hierbei handelt es sich um eine Community, die dazu gedacht ist, regelmäßig 360°- und 3D-Inhalte auf Facebook zu erstellen.

Nun die App einmal schließen, erneut öffnen und auf die Beitrags-Leiste tippen, um einen neuen Post zu verfassen. Sind alle Schritte richtig ausgeführt worden, sollte hier nun die Option 3D-Foto auftauchen.

3D-Fotos können nur aus bestimmten Fotos generiert werden

Da die 3D-Foto-Funktion auf dem Portrait-Modus der iPhone-Kameras basiert, funktioniert das Feature nur mit Fotos, die auch im Portrait-Modus aufgenommen wurden.

Grund dafür ist, dass die zwei Kameralinsen mit unterschiedlichen Brennweiten unterschiedliche Bildinformationen aufnehmen, die nachträglich zusammengefügt werden, um den 3D-Effekt zu erzeugen.

Der Effekt funktioniert außerdem am besten, wenn sich das fotografierte Motiv deutlich vom Hintergrund abhebt und so einen Unschärfe-Effekt erzeugt. Portraits oder einzelne Gegenstände funktionieren in der Regel am besten.

 




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