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Alle reden derzeit über KI – auch schon mal über Maschinelles Lernen oder DeepLearning. Die Erwartungen sind hoch. Aber die Risiken auch. Nur wird darüber weniger geredet. Wie auch über die Frage, ob man überhaupt von einer „Intelligenz“ sprechen darf.

Ich meine: Nein. Niemals. Man muss von sogenannter KI sprechen.

Sogenannte KI-Systeme können in bestimmten Bereich schneller sein als der Mensch, schneller Erkenntnisse gewinnen, schneller Muster erkennen – von mir aus auch schneller Entscheidungen fällen. Das ist ihre Stärke.

Aber das ist keine „Intelligenz“. Es ist einfach ein Etikettenschwindel, diesen Begriff zu verwenden.

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Intelligenz setzt etwas voraus, was Maschinen nicht haben: Ein Verständnis für das Leben und damit verbunden eine Angst vor dem Tod.

Das haben Maschinen nicht. Sie können keine Emotionen entwickeln. Deshalb auch nicht kreativ sein. Sie können all das lediglich simulieren, aber es ist nicht echt. Da ist jede Katze weiter.

Es handelt sich um Analysewerkzeuge, aber nicht um Intelligenz. Deshalb können KI-Systeme auch nicht intelligenter werden als wir Menschen. Trotzdem können sie zu einer Bedrohung werden, dann nämlich, wenn wir ihnen in Folge völliger Überschätzung ihrer Fähigkeiten zu viel Freiraum lassen.