Vor vielen Jahren gab es mal ein Buch namens „Pflege und Aufzucht eines Pocket PCs“. Die Idee dahinter: Alle Tipps zusammenzufassen, die einen Pocket PC möglichst effektiv und langanhaltend einsetzbar machen. Pocket PCs sind Geschichte, der Ansatz aber nicht. Wenn Sie ein mobiles Gerät einsetzen, dann können Sie mit wenigen Schritten dazu beitragen, dass es verlässlich und lange seinen Dienst verrichtet.

Der Akku

Auch wenn Akkus seit längerem keinen spürbaren Memory-Effekt mehr haben, Pflege tut trotzdem Not. Entladen Sie Ihr Gerät einmal im Monat so weit es geht bevor Sie es wieder laden. Das hält die Akkuzellen frisch, hält aber auch die Ladeanzeige aktuell. Die regelmäßige Entladung eines Akkus führt zur Neukalibrierung der Akkustandsanzeige und macht diese genauer.

Das Display

Ein Touchscreen ist seiner Natur nach empfindlich (im Sinne der Erkennung von Berührungen). Fingerabdrücke sehen Sie schnell und anhalten. Darum reinigen Sie es in regelmäßigen Abständen. Verwenden Sie dazu keine scharfen Reinigungsmittel. Am besten verwenden Sie dazu ein Mikrofasertuch, das leicht feucht ist, oder ein anderes fusselfreies Tuch mit Brillenreiniger. Glasreiniger ist definitiv das falsche Mittel und fügt dem Glas eher Schaden zu!

Umgang mit Netzteil und Kabeln

Die meisten defekte sind nicht in er Basiseinheit eines Notebooks oder Tablets, sondern im Netzteil. Intuitiv wickeln viele Anwender die Kabel so eng wie möglich um sdas Netzteil. Das bringt keine zusätzliche Sicherheit, belastet aber Kabel, Lötstellen und Stecker. Das provoziert schnell einen Kabelbruch, der dann zu Funktionsstörungen führt.