Sommer, Sonne, Fahrradtour. Gerade, wenn die Temperaturen erträglich sind, gibt es kaum etwas schöneres. Irgendwann werden Ihnen die Strecken, in denen Sie sich auskennen, langweilig. Neue Ziele sind schnell gefunden, aber wie kommen Sie dort hin? Hersteller wie Garmin bieten zu gepfefferten Preisen eigene Fahrradnavigationsgeräte an. Die sind aber nicht unbedingt nötig: Jedes Smartphone kann Sie hier genauso unterstützen, und das sogar kostenlos!

Vielen Benutzern ist unbekannt, dass das klassische Google Maps neben der Fußgänger- und Autonavigation auch direkt die Navigation für Fahrradfahrer bietet. Der Vorteil: Die Routen werden natürlich direkt auf die Anforderungen eines Fahrrades angepasst. Im Beispiel unten fahren Sie dann natürlich nicht über die Autobahn. Sie nutzen die Autobahnbrücke zur Rheinquerung. Dort gibt es einen Fahrradweg. Danach führt die Route dann wieder über Fahrradwege.

Wenn Ihr PC und das Smartphone mit demselben Google-Konto angemeldet sind, dann können Sie die Planung schon am PC machen. Einmal eingegebene Ziele stehen dann auf allen angemeldeten Geräten zur Auswahl.

Während der Navigation merken Sie keinen Unterschied zu einem Autonavigationsgerät: Sprachanweisungen, Abbiegepfeile und eine Kartenansicht erlauben die sichere Navigation, ohne dauernd die Augen auf dem Display des Smartphones haben zu müssen.