Die erste Hürde bei der Anmeldung an einem Windows-PC ist die Anmeldung an das Benutzerkonto. Dieses ist entweder lokal, ein Microsoft-Konto oder ein Firmenkonto, was von den Administratoren verwaltet wird. Egal, ob Sie Passwort, PIN, Fingerabdruck oder Gesichtsscan zur Anmeldung verwenden: Ihr PC prüft immer zusätzlich, ob das Konto freigeschaltet und nicht gesperrt ist. Eine Sperrung kann teilweise wenig offensichtliche Gründe haben. Die wichtigsten lesen sie bei uns!

Der einfachste Fall: Sie haben das Kennwort schlicht und einfach vergessen. Bei einem Microsoft-Konto ist das relativ unproblematisch: Sie haben beim Anlegen dieses Kontos eine Handynummer angegeben. Über https://account.microsoft.com können Sie dann die Entsperrung des Kontos direkt über das Internet anfordern. Durch die zusätzliche Sicherung der Handynummer geht das schnell und einfach.

Befinden Sie sich ium Unternehmensumfeld, dann sollten Sie umgehend Ihre IT konsultieren. Der Administrator kann die Ensperrung ohne großen Aufwand vornehmen. Das gilt übrigens auch, wenn Sie privat ein Office 365-Konto verwenden!

Komisch wird es, wenn sich im Firmenumfeld Ihr PC und der Anmeldeserver streiten: Sie sperren Ihren PC, wollen ihn wieder entsperren. Statt Ihres Desktop begrüsst Sie die Meldung „Ihr Konto wurde gesperrt“, und das passiert immer und immer wieder? In einem solchen Fall kontrollieren Sie, ob Sie Anmeldeinformationen gespeichert haben. Das ist beispielsweise der Fall, wenn Sie die automatische Anmeldung verwenden. Wenn Sie zwischendurch auf dem Server das Kennwort geändert haben, versucht Ihr PC die automatische Anmeldung mit falschen Benutzerdaten. Folglich wird das Konto wegen zu vieler Fehlversuche gesperrt.

Suchen Sie im Suchfeld nach dem Begriff Anmeldeinformationen und wählen sie Windows-Anmeldeinformationen verwalten. Hier bekommen Sie gespeicherte (und veraltete) Anmeldeinformationen angezeigt und können diese löschen. Danach sollte Ihr PC sich nicht mehr automatisch anmelden.