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Apple Arcade Testabo kündigen: So vermeidet ihr Abo-Fallen

von | 22.10.2019 | iOS

Streaming-Dienste, Gaming-Abos und andere digitale Services locken gerne mit kostenlosen Testmonaten. Apple Arcade ist da keine Ausnahme – der Gaming-Service bietet ebenfalls einen kostenlosen Testzugang. Doch Vorsicht: Nach Ablauf der Testphase wandelt sich das Abo automatisch in ein kostenpflichtiges um. Wo und wie ihr das verhindert, zeigen wir euch hier.

Apple Arcade bietet inzwischen über 200 werbefreie Spiele ohne In-App-Käufe für 6,99 Euro monatlich. Der erste Monat ist kostenlos – aber nur, wenn ihr rechtzeitig kündigt. Sonst wird automatisch das kostenpflichtige Abo aktiviert. Das gilt übrigens auch für andere Apple-Services wie Apple Music, Apple TV+ oder iCloud+.

So kündigt ihr Apple Arcade und andere iOS-Abos

Die Kündigung funktioniert bei allen über den App Store abgeschlossenen Abonnements gleich. Öffnet den App Store auf eurem iPhone oder iPad und tippt oben rechts auf euer Profilbild.

Tippt nun auf Abonnements. Hier seht ihr alle aktiven und abgelaufenen Abos, die über euren Apple Account laufen. Das können neben Apple-eigenen Diensten auch Subscriptions von Drittanbietern sein – von Netflix über Spotify bis hin zu kleineren App-Abos.

Wählt das gewünschte Abo aus und tippt auf Abonnement kündigen. Die Kündigung wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt wirksam – meist zum Ende des aktuellen Abrechnungszeitraums. Bei einem kostenlosen Testmonat bedeutet das: Ihr könnt den Service bis zum Ende des Gratismonats nutzen, danach wird nicht abgerechnet.

Alternative Kündigungswege

Ihr könnt Abos auch über die Einstellungen verwalten. Geht zu Einstellungen > Apple-ID > Medien & Käufe > Abonnements. Dort findet ihr dieselbe Übersicht wie im App Store.

Auf dem Mac öffnet ihr den App Store, klickt auf Store > Account anzeigen und scrollt zu den Abonnements. Auch über music.apple.com oder tv.apple.com könnt ihr eure Apple-Abos verwalten.

Familienfreigabe beachten

Wichtig bei der Familienfreigabe: Nur der Organisator der Familie kann Abonnements kündigen, die über die Familienfreigabe laufen. Familienmitglieder sehen zwar die Abos, können sie aber nicht beenden.

Was passiert nach der Kündigung?

Bei Apple Arcade verliert ihr den Zugriff auf alle heruntergeladenen Spiele des Dienstes. Spielstände bleiben aber gespeichert – falls ihr später wieder abonniert, könnt ihr dort weitermachen, wo ihr aufgehört habt.

Anders sieht es bei produktiven Apps aus: Kündigt ihr beispielsweise ein Abo für eine Notiz-App oder einen Cloud-Speicher, könnten eure Daten nicht mehr zugänglich sein. Sichert daher wichtige Dateien vor der Kündigung!

Rechtzeitig kündigen – aber wann?

Ihr könnt Abos jederzeit während der Laufzeit kündigen. Die Kündigung wird erst zum Ende des bezahlten Zeitraums wirksam. Bei einem Testabo solltet ihr also gleich nach der Anmeldung kündigen – ihr könnt den Service trotzdem den ganzen Monat nutzen.

Ein Tipp: Setzt euch eine Erinnerung im Kalender, falls ihr das Abo doch länger testen wollt. Gerade bei jährlichen Abos vergisst man schnell den Verlängerungstermin.

Versteckte Kosten vermeiden

Viele Nutzer unterschätzen, wie schnell sich kleine Abo-Beträge summieren. 6,99 Euro hier, 4,99 Euro dort – am Ende des Monats können das 50 Euro oder mehr sein. Checkt deshalb regelmäßig eure aktiven Abonnements und kündigt ungenutzte Services.

Apple zeigt in den Einstellungen unter Screen Time auch an, welche Apps ihr wirklich nutzt. Das hilft bei der Entscheidung, ob sich ein Abo lohnt.

Rückerstattung möglich?

Habt ihr die Kündigung verpasst und wurde bereits abgerechnet? Unter Umständen erstattet Apple die Kosten. Geht dazu auf reportaproblem.apple.com, meldet euch mit eurer Apple-ID an und fordert eine Rückerstattung an. Besonders bei versehentlichen Verlängerungen sind die Chancen gut.

Die Moral: Kostenlose Testmonate sind eine feine Sache – aber nur, wenn ihr die Kontrolle behaltet. Mit den richtigen Einstellungen und etwas Aufmerksamkeit vermeidet ihr ungewollte Abo-Fallen und zahlt nur für Services, die ihr wirklich nutzt.

Zuletzt aktualisiert am 03.03.2026

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