Eine Software-Firewall ist sinnvoll: Sie schützt sie vor ungewollten Datenübertragungen von oder auf Ihren Rechner. Die Funktionsweise ist ein wenig vergleichbar mit der eines Antivirenprogramms. Die Firewall erkennt Angriffsmuster, die verdächtig erscheinen. Den entsprechenden Datentransfer blockiert sie dann. Manchmal aber meint sie es zu gut. Wenn bestimmte Programme nicht mehr laufen, dann kontrollieren Sie die Firewalleinstellungen.

Bei Bitdefender gehört die Firewall zum Komplettpaket Internet Security. So gut der Schutz im Allgemeinen auch ist, der ein oder andere Datentransfer bleibt vollkommen unnötig auf der Strecke, weil eine Anwendung verdächtig erscheint, es aber nicht ist. Solche so genannten „False Positives“ kennen Sie auf von Ihrem Antiviren-Programm.

Unter Einstellungen im Hauptfenster von Bitdefender können Sie die Firewall ein- und ausschalten. Wenn Sie sie deaktivieren, dann sollten Sie zumindest die Windows-interne Firewall aktivieren. Damit haben Sie zumindest einen Basisschutz. Meist ist es aber effektiver, wenn Sie im Programmbereich nochmal auf Einstellungen klicken. Sie sehen nun die einzelnen Programme, die einen von der Firewall kontrollierten Datentransfer durchführen. Für jedes Programm können Sie einstellen, ob dieses von der Firewall zugelassen werden soll.

Klicken Sie auf das Dreieck nach unten, um die zugehörige Regel angezeigt zu bekommen. Durch einen Klick auf die drei Punkte rechts neben dem Programm können Sie die Regel bearbeiten. Damit lässt sich einstellen, welche Ports die Anwendung benutzen darf, ob Daten gesendet und/oder empfangen werden dürfen und vieles mehr.