Mit einer eigenen Webseite, einem eigenen Blog oder sogar mit einem eigenen Onlineshop im Wev vertreten sein: Das ist heute nicht mehr besonsders schwierig. Eine besonders einfache Methode, die in den meisten Fällen ganz gut funktioniert, ist das Einrichten einer WordPress-Präsenz. Das erfordert zwar ein bisschen Übung, ist aber vergleichsweise einfach.

Wer noch keine Erfahrung mit dem Aufbauen einer eigenen Webpräsenz mit WordPress hat, erhält in diesem Text die nötige Hilfestellung. Das Erstellen einer Seite mit WordPress– Schritt für Schritt erklärt: So klappt es auch für Einsteiger. Auch ohne Vorkenntnisse in Programmierung oder Webdesign.

Schritt 1: Das Hosting

Um eine WordPress-Seite zu installieren, braucht man im Grunde genommen nur zwei Dinge:

  • Das Webhosting
  • Eine Webadresse (Domain)

WordPress an sich ist kostenlos. Eine Domain kostet dagegen schon mal 5-10 Euro im Monat. Wenn man sich für einen der etwas besseren Webhoster entscheidet, braucht die Seite dann anschließend auch nicht so lange um zu laden, dies wirkt sich wiederum gut auf das Google Ranking aus.

Anbieter von Webhosting gibt es im Internet unzählige. Was die günstigeren Anbieter angeht, so haben die meistens mindestens einen Haken: Manchmal stimmt einfach der Service nicht, oder es sind gewisse Extrakosten versteckt. Auf jeden Fall sollten Sie bei der Auswahl von Anbietern immer gut abwägen und Vorsicht walten lassen.

Schritt 2: Die Domain

Es gab einmal eine Zeit, in der Google Domains mit spezifischen Schlüsselwörtern höher eingestuft hat. Ein Schlüsseldienst unter schluessel-dienst.de hatte ein höheres Anrsehen. Doch das bringt heutzutage keinen Vorteil mehr. Google hat diese Regel abgeschafft, da sie des Öfteren ausgenutzt wurde. Den exakten Suchbegriff zu verwenden, mit dem man bei Suchmaschinen gefunden werden will, gilt es heutzutage tunlichst zu vermeiden.

Im Internet findet man etliche Domainendungen, wie .blog, . Shop, .training usw.. Was diese Endungen angeht, so sind die Expertenmeinungen geteilt. Manche sagen, dass man Domains mit diesen Endungen auf jeden Fall meiden sollte. Andere wiederum sagen, diese Domains sind die Zukunft. Momentan sind diese Endungen allerdings noch eher unbekannt. Es gilt nach wie vor auf bekannte Endungen wie .net, .de, .com, .ch oder .at zu setzen.

Schritt 3: Das Installieren von WordPress

Wenn Sie an diesem Punkt angekommen sind, sollten Sie sich bereits um das Hosting und die Domain gekümmert haben. Für gewöhnlich findet man in der Email, die einem der Hosting Betreiber schickt, die jeweiligen Zugangsdaten um WordPress zu installieren.

Sobald man sich im Menü der Hostinplattform befindet, sollte dort irgendwo ein Link zur Software Installation auf dem Webspace sein. Dort findet man eine Liste mit unterschiedlichen Software Tools vor, die man mit wenigen Klicks installieren kann. Wählen Sie hier bitte WordPress aus. Als nächstes erstellt das Programm eine sogenannte Datenbank. Nach Abschluss der Installation muss man lediglich noch seinen Benutzernamen und das Passwort im Browser auswählen. Das war’s dann eigentlich schon, Sie haben WordPress erfolgreich installiert.

Schritt 4: Passen Sie die Inhalte Ihrer neuen Webseite an

Gratulation! Sie haben WordPress also erfolgreich installiert. Jetzt fängt der Spaß sozusagen erst richtig an. Im Folgenden erklären wir Ihnen einige der Funktionen bei WordPress. Auf Ihrer Domain sollten Sie bereits etwas wie eine einstweilige Webseite vorfinden. Was Sie dort sehen nennt man übrigens Frotend. Allerdings gibt es bei WordPress noch das dem gegenüberstehende Backend. Dies ist der Adminbreich indem man diverse Bilder, Videos und vor allem Texte einfügen kann.

Das Dashboard

Ein WordPress Dashboard gibt einem einen übersichtlichen Überblick über seine WordPress Seite. Links sieht man den gesamten Adminbereich, der als eine Art Navigationsleiste angezeigt wird. Das Dashboard ist jener Bereich, indem man Inhalte auf seiner Webseite einfügen kann. Auch die Navigation und das Design können hier geändert werden. Dazu gehört das Implementieren eines Logos under die Einstelungen der Farben. Sie können sich gerne ein eigenes Logo erstellen und es anschließend im Dashboard einfügen.

Die grundlegende Planung des Aufbaus einer Webseite

Am Anfang sollte man sich durchaus etwas Zeit dafür nehmen, den grundlegenden Aufbau einer Webseite zu planen. Dafür sollten Sie in der Lage sein, zumindest folgende Fragen zu beantworten:

  • Was ist Ihre Zielgruppe?
  • Was wollen Sie mit Ihrer Webseite eigentlich erreichen?
  • Was für eine Art von Inhalten wollen Sie veröffentlichen?
  • Wie soll die Navigation aufgebaut sein?

Das Auswählen einer Designvorlage

WordPress bietet allerlei Vorlagen von Design für Webseiten an, für gewöhnlich lassen diese sich recht einfach einbinden. Selbst komplett ohne Programmier- und Designvorkenntnisse sollten Sie mit deren Hilfe in der Lage sein, außergewöhnlich schöne Webseiten zu erstellen.

So passen Sie Ihre Vorlage an

Bei WordPress gibt es ein äußerst nützliches Tool, nämlich der sogenannte Design Customizer. Mit seiner Hilfe kann man bequem Layout, Schriften und Farben in den jeweiligen Themes anpassen. Hierfür muss man einfach auf Design und anschließend auf Customizer klicken. Danach sollte sich eigentlich auf der linken Seite von WordPress eine Spalte öffnen. In dieser hat man alle zur Verfügungen stehend Einstellungsmöglichkeiten. Welche dieser Einstellungen Sie verwenden möchten, hängt wiederum vom geplanten Aufbau Ihrer Webseite ab.

Sollten Sie sich bis zum Schluss an unsere Anleitung und Ratschläge gehalten haben, sind sie jetzt der stolze Besitzer einer voll umfassenden WordPress Webseite.