Virenscanner sind immer wieder in der Diskussion: Bracht man sie? Reicht der Windows Defender, der in Windows 10 im Standard dabei ist, nicht vollkommen aus? Besonders dann, wenn so genannte “False Positives”, also Virenmeldungen, die gar keine sind, ins Spiel kommen, wird es hitzig. Beispielsweise bei Bitdefender, der Nutzer von Edge und der MSN-Seite schon mal zur Weißglut treiben kann. Die Ursache ist schnell gefunden.

Wenn Sie den Edge-Browser nutzen, dann bekommen Sie von Bitdefender immer wieder die Fehlermeldung

“MicrosoftEdge.exe hat versucht, auf Grundlage eines nicht übereinstimmenden Zertifikats eine Verbindung mit markets.books.microsoft.com aufzubauen. Wir haben die Verbindung blockiert, um Ihre Daten zu schützen, weil das verwendete Zertifikat für eine andere Web-Adresse als die Zieladresse ausgestellt wurde.”

angezeigt. Verfolgt man die Situation strukturiert nach, dann ist die MSN-Seite dafür verantwortlich. Bei dieser wird im Hintergrund immer noch auf den Marketplace für Bücher zugegriffen, den Microsoft schon vor einiger Zeit geschlossen hat. Bitdefender merkt hier, dass das Sicherheitszertifikat beim Aufruf nicht mehr passt, und ordnet dieses Aufruf als potenzielle Gefahr ein. Tatsächlich aber droht Ihnen keine wirkliche Gefahr. Die klugen Köpfe im Internet stöhnen hier, man solle Bitdefender einfach ausschalten, was natürlich keine sinnvolle Empfehlung ist. Stattdessen klicken Sie auf Zu den Ausnahmen hinzufügen. Damit informieren Sie die Antivirensoftware, dass Sie diese vermeintliche Bedrohung nicht mehr melden soll und Sie haben Ruhe.