VPN-Verbindungen sind die einfachste Lösung, wenn Sie Ihre Identität und geographische Herkunft verschleiern wollen. Ob nun auf einem PC, Tablet oder Smartphone: Über kostenlose Dienste ist es schnell eingerichtet, aktiviert und schon ist die Internetverbindung gesichert. Eigentlich sollten alle Verbindungen neu gestartet werden und damit gesichert sein. Bei iOS 13 gibt es allerdings einen Bug, der dies nicht vollständig sicherstellt.

Normalerweise übernimmt die eingerichtete VPN-Verbindung komplett die Kontrolle über den Datenverkehr und formt den Tunnel um alle Verbindungen, die schon bestehen. Durch den Bug ist das VPN zwar aktiv, bestehende Verbindungen laufen aber teilweise noch Stunden am Tunnel vorbei. Damit sind Sie weiterhin identifizierbar. Apple kennt das Problem, hat aber bis iOS 13.4 immer noch keine Lösung.

Oft wird als Workaround angegeben, das Gerät neu zu starten und dann direkt die VPN-Verbindung zu deaktivieren. Das ist aber auch nicht verlässlich: Um eine VPN-Verbindung aufzubauen, muss die Internetverbindung ja schon bestehen! Wenn Sie eine VPN-Verbding nutzen wollen, dann kontrollieren Sie vor dem Aufruf der Seite, auf der Sie anonym sein wollen, Ihre IP-Adresse. Seiten wie https://www.wieistmeineip.de zeigen Ihnen Ihre IP-Adresse an. Geben Sie beim Aufbau der Verbindung ein anderes Land als Ursprung an. Damit können Sie dort sehen, ob die anonyme IP verwendet wird oder nicht.