Der Einsatz von recycelten Druckerpatronen und Kartuschen kann nicht nur eine Menge Geld sparen, sondern schont auch die Umwelt. Es gibt einiges zu beachten.

Geht Euch das auch so? Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell die Farbkartuschen im Drucker leer sind – und ausgetauscht werden müssen? Vor allem beim Laserdrucker habe ich immer ein schlechtes Gewissen: Diese großen Tonerkartuschen – aufgebraucht und im Grunde für die Entsorgung gedacht. Doch es gibt einen klimafreundlicheren Weg, damit umzugehen.

Günstige CO2-Bilanz bei recycelten Patronen

Druckerpatronen – ob für Tinten- oder Laserdrucker – müssen nicht entsorgt werden. Sie lassen sich recyceln. Spezialunternehmen nehmen die leeren Kartuschen entgegen, befüllen sie neu mit Tinte oder Toner, säubern sie und bringen wie wieder in den Umlauf. Auf diese Weise werden Patronen und Kartuschen mehrfach genutzt – was deutlich besser für Umwelt und Kima ist. Aber auch für den Geldbeutel, denn die recycelten Patronen sind deutlich günstiger als die Original-Patronen und -kartuschen.

Wer also den Geldbeutel und das Klima schonen möchte, ist gut beraten, die Preise zu vergleichen – und die Bedingungen, unter denen die Kartuschen erstelle, befüllt und versandt werden. Einige Anbieter gleichen sogar den Postversand aus, indem sie eine Co2-Abgabe machen, um den CO2-Fußabdruck des Postversands zu neutralisieren. Das ist zumindest ein guter Ansatz.

Zuverlässiger Einsatz

Aber funktionieren recycelter Patronen und Kartuschen genauso gut wie Originale? Nach meiner Erfahrung: in der Regel schon. Es ist wichtig, die recycelten Patronen und Kartuschen bei einem Experten zu kaufen, der die Patronen nicht nur professionell säubert und befüllt, sondern auch sicherstellt, dass die Patronen vom jeweiligen Drucker akzeptiert werden. Hier hilft nur eins: Ausprobieren. Aber dafür sind die Druckerpatronen günstig.

Wichtig: Die Drucker-Hersteller wie Epson, HP, Canon etc. passen gelegentlich ihre Firmware (Software im Drucker an). Das kann das Erkennen von recycelten Patronen erschweren. Auf den Webseiten der Händler gibt es meist Hinweise, was zu tun ist, um die recycelten Patronen dann doch verwenden zu können.

Die Hersteller wollen ihre Original-Patronen verkaufen – daran verdienen sie prächtig. Sie statten ihre Kartuschen und Patronen deswegen oft mit Chips aus, um sie auslesen und erkennen zu können. Auf diese Weise können sie Patronen und Kartuschen von Drittherstellern, aber auch recycelte Patronenn oft erkennen – und nicht selten weisen sie sie zurück.

Das ist eine Unart, die dringend untersucht gehört – und auch verboten. Schließlich sollte ein Druckerhersteller seinen Kunden nicht vorschreiben können, welche Materialen er einsetzt.