In Zeiten von Corona ändert sich so manches. Home Office ist für viele heute Alltag. Aber bedauerlicherweise für viele auch Kurzarbeit. Doch viele machen auf der Situation das Beste – und bilden sich weiter. Weiterbildung ist heute auch online möglich. Von zu Hause aus.

Wenn Home Office geht, warum nicht auch Home-Weiterbildung?

Natürlich ist eine “softe” Weiterbildung möglich. Etwa, indem man sich Dokumentationen anschaut, Online-Kurse macht oder sich mit anderen austauscht. Dafür ist das Internet ein idealer Ort: Das Angebot ist riesig.

Lernen am Tablet

Qualifizierung in der Kurzarbeit

Es sind aber auch ganz offizielle, reguläre Weiterbildungen möglich, die einem in Zukunft weiter bringen – weil man zusätzliche Fähigkeiten erlernt hat. Ob kaufmännisches Wissen, Verwaltung, SAP, Bewerbungs-Coaching, Pflege, Sicherheit und vieles andere mehr: Es gibt ein enormes Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten, die offiziell anerkannt sind und auch gefördert werden. Auch und besonders während der Kurzarbeit.

Bei vielen Anbietern ist es heute möglich, sich auch bequem von zu Hause weiterzubilden. Professionell – und mit einem offiziellen Abschluss am Ende der Online-Weiterbildung.

Eine solche Weiterbildung macht man also nicht nur für sich, sondern kann ganz konkreten Einfluss auf die zukünftige Arbeit haben – und auch auf den Verdient/das Gehalt.

Die Weiterbildung wird in vielen Fällen sogar gefördert – auch und besonders bei Kurzarbeit. Der Anspruch auf Weiterbildung erliegt nicht, nur weil Kurzarbeit angeordnet ist.

Bezuschussung durch Agentur für Arbeit

Bei der zuständigen Agentur für Arbeit können sich Interessenten informieren – in der Regel telefonisch. Wichtig ist nur, dass die Weiterbildung mit dem Arbeitgeber abgesprochen sein muss. Wenn auch er die Weiterbildung während Kurzarbeit unterstützt, können beide zusammen – also Arbeitgeber und Arbeitnehmer – bei der zuständigen Agentur für Arbeit einen entsprechenden Antrag stellen. Wichtig, damit die Weiterbildung nicht aus eigener Tasche finanziert werden muss.

Je kleiner das Unternehmen, desto höher ist der Anteil, den die Bundesagentur für Arbeit bezuschusst.