Heute bezahlt man nicht nur mit Bargeld oder Karte, sondern darf sich über neue, vor allem im Internet zur Verfügung angebotene Bezahlmöglichkeiten freuen. Doch welche dieser Bezahlmethoden sind eigentlich empfehlenswert?

Die Sofortüberweisung

Das technische Prinzip der Sofortüberweisung mag identisch mit dem Prinzip der klassischen Banküberweisung sein. Es gibt hier nur den Unterschied, dass bei der Bezahlung mit der Sofortüberweisung die Plattform SOFORT genutzt wird, über die dann die Abwicklung der Überweisung erfolgt.

Als Nutzer übermittelt man die PIN sowie das Online Banking-Passwort an das Unternehmen – der Login erfolgt über eine gesonderte Seite. Die Zahlungssumme wird in weiterer Folge mit einer TAN bestätigt. Nun kommt es zur Weiterleitung auf die Bestätigungsseite des Online-Händlers. Nun läuft das Verfahren genauso ab wie bei dem klassischen Online Banking. Nur die dazwischen geschaltete Plattform stellt einen Unterschied dar.

Doch was sind die Vorteile, wenn man sich für die Sofortüberweisung anstelle der klassischen Online Banking-Überweisung entscheidet? Die Antwort findet sich im Wort „sofort“. Denn mit dieser Wortverwendung wird vom Anbieter ganz klar kommuniziert, dass es zur sofortigen Überweisung an den Händler kommt. Jedoch ist das nicht ganz richtig. Der Händler bekommt im Rahmen der Sofortüberweisung nur die Bestätigung, dass ein Zahlungseingang erfolgt ist.

Das heißt, es muss nicht unbedingt ein schnellerer Zahlungseingang erfolgen. Jedoch ist der Händler im Vergleich zur Vorkasse sicher, dass er das Geld bekommt, da es von Seiten der Plattform bereits die Bestätigung gegeben hat. Somit kommt es zu einer schnelleren Bearbeitung der Bestellung und einer frühzeitigen Versendung. Man spart also sehr wohl Zeit.

Ist Paydirekt eine Alternative?

Die Zahlung mit paydirekt kann als Alternative zur Sofortüberweisung gesehen werden. Auch wenn es sich hier noch um keinen sehr weitverbreiteten Service handelt, so mag der Service der Deutschen Kreditwirtschaft dennoch immer beliebter werden. Das liegt wohl auch am identischen Prinzip zur Sofortüberweisung. Denn auch hier darf sich der Händler über eine sofortige Bestätigung freuen und weiß, dass demnächst der Zahlungseingang erfolgen wird.

Der einzige Unterschied gegenüber der Sofortüberweisung besteht darin, dass die Prüfung des Verfügungsrahmens durch die Hausbank und nicht über einen Dritten erfolgt.

Was für PayPal und die Kreditkarte spricht

Zu den weiteren empfehlenswerten Bezahlmethoden gehören etwa die Kreditkarte sowie PayPal. In beiden Fällen darf man sich über dieselben Vorteile wie bei der Zahlung mit Sofortüberweisung freuen. Der Händler erhält die sofortige Zahlungsbestätigung und kann die bestellte Ware schneller versenden. Jedoch muss man sich bei PayPal erst registrieren, bevor dieser Dienst genutzt werden kann. Eine Kreditkarte ist ebenfalls im Vorfeld zu beantragen, bevor damit eingekauft werden kann. Das heißt, in beiden Fällen muss zuvor ein wenig Zeit eingerechnet werden, bevor man sodann diese beiden Bezahlmethoden nutzen kann.

Hat man diesen Initialaufwand jedoch erledigt, so bieten beide Zahlungsmittel aber weitaus mehr Flexibilität sowie punkten mit dem Käuferschutz (PayPal) sowie Chargeback (Kreditkarte). Man muss sich also hier sehr wohl die Frage beantworten, was einem persönlich wichtig ist, bevor man sich für eine Bezahlmethode entscheidet. Geht es um das Thema Sicherheit oder möchte man auch weitere Zusatzfeatures nutzen, die sodann bei der Sofortüberweisung nicht zur Verfügung stehen?

Man sollte sich nie zu sicher fühlen

Wer sich etwa unsicher ist, welche Bezahlmethode die beste Wahl darstellt, der kann im Internet nach Test- wie Erfahrungsberichten suchen. Diese stehen im World Wide Web kostenlos zur Verfügung. So kann man relativ schnell einen Überblick bekommen, welche Bezahlmethoden welche Vorteile haben bzw. wo die einzelnen Schwachstellen liegen.

Wichtig ist, dass man vorsichtig ist, ganz egal, wie sicher die gewählte Bezahlmethode auch sein mag. Im Internet lauern derart viele Cyberkriminelle, sodass man immer die Augen offenhalten sollte, wenn man im World Wide Web surft. Besonders dann, wenn man fragwürdige E-Mails von PayPal bekommt, muss man überprüfen, ob diese tatsächlich vom Zahlungsanbieter versendet wurden oder ob sich dahinter nicht ein Betrüger befindet. Tipp; Kein Zahlungsanbieter wird je die Daten per E-Mail abfragen – ist man unsicher, sollte man die E-Mail sofort löschen.