Die Internetgeschwindigkeit ist für viele Anwender das Gegenstück zum Topspeed beim Auto. Bauen sich Seiten zu langsam auf, dann greifen viele Anwender zum Speedtest und leiten aus den Ergebnissen Maßnahmen ab. Vorsicht, das kann nach hinten losgehen!

Zuerst ist die Internetverbindung abhängig von Ihrem Vertrag beim Internetanbieter, der Ihnen eine bestimmte Bandbreite (und damit Geschwindigkeit) zur Verfügung stellt. Weiterhin kann diese beeinflusst werden, wenn viele Menschen, die an dem selben Verteiler hängen, gerade große Datenmengen bewegen. Sind die Nachbarn alle am frühen Abend zuhause, dann wird auch Ihre Verbindung oft langsamer.

Der einfachste Weg, die aktuelle Leistung Ihrer Internetverbindung herauszufinden, ist die Messung über eine der diversen Speedtest-Seiten im Internet wie Wie ist meine IP oder der Ookla-Speedtest. Diese laden verschieden große Datenpakete von einen Server herunter und später wieder hoch und messen dabei die Zeit. Aus dieser Ladezeit berechnen sie dann die Geschwindigkeit.

Normalerweise sollten die Ergebnisse unterschiedlicher Tests direkt nacheinander sich nur marginal unterscheiden. Es sei denn, der eine Anbieter hat ein technisches Problem. Bei den Tests in diesem Artikel hat der gleiche Rechner direkt nacheinander den Speedtest bei den zwei Anbietern durchgeführt. Mit komplett anderen Ergebnissen. Andere Speedtests haben dann gezeigt, dass das schnellere Ergebnis richtig war.

Bevor Sie aus Speedtests also Maßnahmen ableiten und an Ihrem Router oder Netzwerk Veränderungen vornehmen, konsultieren Sie auch andere Anbieter. Ein vermeintliches Problem ist nicht immer das Ihre!