Amazon und der eigene Logistikdienst Amazon Logistics sind für viele von uns gerne und häufig gesehener Besucher. Oft auch mit  der Einschränkung, dass Pakete oft an unüblichen Orten liegen und manchmal gar verschwinden. Bei wertvolleren Sendungen sorgt Amazon jetzt für mehr Sicherheit. Wie funktioniert das?

Eine Zustellung ohne Unterschrift hat immer ein Risiko: Für den Versanddienstleister ist nicht nachweisbar, dass der Empfänger das Paket wirklich bekommen hat. Reklamiert der Kunde, dass er das Paket nicht erhalten hat, dann ist Amazon meist kulant und ersetzt es auf eigene Kosten. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie bei teureren Sendungen in der Versandnachricht die Meldung den Text “Für diese Amazon-Sendung ist ein Einmalpasswort erforderlich” bekommen. Damit setzt Amazon das Prinzip der Zwei-Faktor-Authentifizierung ins echte Leben um: Sie müssen nicht nur an der Lieferadresse anwesend sein, sondern auch noch nachweisen, dass Sie berechtigt sind.

Wenn das Paket zu Ihnen unterwegs ist, dann bekommen Sie eine weitere E-Mail von Amazon, in der Sie das Einmal-Passwort finden. Das müssen Sie dem Fahrer mitteilen, damit der Ihnen das Paket aushändigt. Es empfiehlt sich, regelmäßig in den SPAM-Filter zu schauen: Die E-Mails mit dem Einmalpasswort werden oft als Werbe-E-Mails klassifiziert und aussortiert!