PowerBanks 2026: Mobile Akkus mit USB-C und Wireless Charging

von | 10.01.2017 | Hardware

Wer unterwegs keinen Strom mehr hat, muss die nächste Steckdose suchen. Oder ihr beugt vor und habt eine mobile PowerBank dabei.

Das sind kleine oder größere Akkus, mit denen ihr Handys, Tablets oder gar Notebooks ganz schnell wieder aufladen könnt. Diese PowerBanks gibt es in verschiedenen Kapazitäten und speichern demnach mehr oder weniger Strom.

USB-C ist endlich Standard

Beim Kauf unbedingt auf den Input und Output sowie auf die Anschlüsse achten. Die gute Nachricht: Seit 2024 ist USB-C in der EU für fast alle Geräte Pflicht geworden. iPhones haben seit dem iPhone 15 endlich USB-C, sodass ihr meist nur noch ein Kabel braucht. Nur bei älteren iPhones müsst ihr noch ein Lightning-Kabel dabei haben.

Power Delivery und Quick Charge

Moderne PowerBanks unterstützen schnelle Ladetechnologien wie USB Power Delivery (PD) oder Qualcomm Quick Charge. Damit lädt ein leerer Handy-Akku in 30 Minuten oft schon auf 50-70 Prozent. Achtet darauf, dass eure PowerBank mindestens 20 Watt PD unterstützt – besser sind 30-65 Watt, dann könnt ihr auch Laptops laden.

Kapazität richtig einschätzen

Die Kapazität wird in Milliamperestunden (mAh) angegeben. Eine 10.000 mAh PowerBank lädt ein typisches Smartphone etwa 2-3 Mal vollständig auf. Für Tablets braucht ihr mindestens 20.000 mAh, für Notebooks sogar 30.000 mAh oder mehr. Bedenkt: Durch Umwandlungsverluste kommen nur etwa 70-80 Prozent der angegebenen Kapazität wirklich bei eurem Gerät an.

Wireless Charging wird Standard

Viele PowerBanks bieten inzwischen kabelloses Laden per Qi-Standard. Einfach das Smartphone auf die PowerBank legen – fertig. Das ist praktisch, aber langsamer als Kabel-Laden. Einige Premium-PowerBanks unterstützen sogar MagSafe für iPhones oder das neue Qi2-Standard mit bis zu 15 Watt kabellos.

Solar-PowerBanks für Outdoor-Fans

Für Camping oder lange Wanderungen gibt es Solar-PowerBanks mit integrierten Solarpanels. Allerdings lädt die Sonne sehr langsam – rechnet mit einem ganzen Tag Sonnenschein für eine halbe Smartphone-Ladung. Als Backup für Notfälle trotzdem sinnvoll.

Pass-Through Charging spart Zeit

Moderne PowerBanks können sich selbst aufladen, während sie gleichzeitig euer Gerät laden. Das nennt sich Pass-Through Charging und ist praktisch, wenn ihr nur eine Steckdose habt.

Flugzeug-taugliche Größen beachten

Im Handgepäck sind PowerBanks bis 27.000 mAh (100 Wh) erlaubt. Größere müsst ihr bei der Airline anmelden oder dürft sie gar nicht mitnehmen. Im aufgegebenen Gepäck sind PowerBanks komplett verboten.

Sicherheit hat Priorität

Kauft nur PowerBanks von bekannten Herstellern mit CE-Kennzeichen. Billig-Produkte aus Fernost können überhitzen oder sogar explodieren. Moderne PowerBanks haben Schutz vor Überladung, Kurzschluss und Überhitzung eingebaut.

Tipp: Die PowerBank auch nachladen und nicht nur in der Tasche spazieren tragen. Sonst ist kein Strom drauf, wenn ihr ihn wirklich braucht. Moderne Lithium-Polymer-Akkus verlieren etwa 5-10 Prozent Kapazität pro Monat.

Kaufempfehlung 2026

Achtet auf USB-C PD mit mindestens 30 Watt, Qi2-Wireless-Charging, Pass-Through-Funktion und eine Kapazität zwischen 10.000-20.000 mAh. Gute PowerBanks kosten zwischen 30-80 Euro – wer mehr bezahlt, bekommt meist nur fancy Design, nicht bessere Technik.

Zuletzt aktualisiert am 04.04.2026