Fast alle Geräte können JPG-Bilder anzeigen, fast alle auch PDF-Dokumente verarbeiten. Manchmal ist es sinnvoll, aus mehreren JPG-Bildern ein PDF zu machen – um die Bilder in einem Dokument zusammenzufassen oder zum einfacheren Versenden. Dabei können verschiedene kostenlose Tools und Apps helfen.
Die Zeiten, in denen ihr aufwendige Software installieren musstet, um Bilder in PDFs umzuwandeln, sind längst vorbei. Heute gibt es gleich mehrere Wege, die alle kostenlos und einfach zu nutzen sind.
Smartphone-Apps: Immer dabei
Euer Smartphone ist der praktischste Weg, unterwegs aus Bildern PDFs zu erstellen. Für Android-Nutzer ist die App Image to PDF Converter nach wie vor eine solide Wahl. Sie ist kostenlos im Play Store verfügbar und funktioniert zuverlässig.
Nach der Installation tippt ihr auf das Plus-Symbol oben links, um eine Liste aller Ordner mit Bildern aufzurufen. Hier könnt ihr den gewünschten Ordner öffnen und eins oder mehrere Bilder auswählen, die in ein PDF umgewandelt werden sollen.
Auf dem nächsten Bildschirm fragt die App nach der Größe der Bilder. Standardmäßig werden Bilder nicht angepasst, ihr könnt aber eine Maximalgröße angeben, um die PDF-Dateigröße zu reduzieren. Außerdem lassen sich die ausgewählten Bilder bei Bedarf von farbig auf schwarz/weiß ändern – praktisch für Dokumente, die gedruckt werden sollen.
Um die Umwandlung abzuschließen, tippt ihr einfach oben auf das PDF-Symbol.
Für iPhone-Nutzer gibt es ähnliche Apps wie „PDF Converter“ oder ihr nutzt die integrierte Notizen-App. Einfach Bilder in eine Notiz einfügen und als PDF exportieren.
Online-Tools: Ohne Installation
Wer lieber am Computer arbeitet oder keine App installieren möchte, findet zahlreiche Online-Konverter. Besonders empfehlenswert sind:
SmallPDF (smallpdf.com/jpg-to-pdf) verarbeitet bis zu 20 Bilder gleichzeitig und komprimiert die Ausgabe automatisch. Die Bedienung ist intuitiv: Bilder hochladen, Reihenfolge anpassen, fertig.
ILovePDF (ilovepdf.com/jpg_to_pdf) bietet ähnliche Funktionen und erlaubt zusätzlich die Anpassung von Seitengrößen und Rändern. Beide Services löschen hochgeladene Dateien nach einer Stunde automatisch.
PDF24 ist eine deutsche Alternative mit Servern in Deutschland – ideal für sensible Dokumente. Hier bleiben eure Daten im Land.
Windows 11: Bordmittel nutzen
Unter Windows 11 geht’s auch ohne zusätzliche Software. Markiert alle gewünschten JPG-Dateien im Explorer, klickt mit rechts und wählt „Drucken“. Als Drucker wählt ihr „Microsoft Print to PDF“ und könnt so alle Bilder in einem PDF sammeln. Nicht ganz so elegant wie spezialisierte Tools, aber funktional.
macOS: Vorschau macht’s möglich
Mac-Nutzer haben es besonders einfach. Die Vorschau-App kann mehrere Bilder öffnen und direkt als PDF exportieren. Einfach alle JPGs in der Vorschau öffnen, „Datei“ → „Exportieren“ wählen und PDF als Format auswählen.
Tipps für bessere Ergebnisse
Dateigröße beachten: Hochauflösende Fotos können riesige PDFs erzeugen. Für den digitalen Versand reichen meist 1-2 MB pro Seite. Die meisten Tools bieten Komprimierungsoptionen.
Reihenfolge planen: Überlegt euch vorher, in welcher Reihenfolge die Bilder im PDF erscheinen sollen. Nachträgliches Sortieren ist oft umständlich.
Seitenformat bedenken: Querformatige Fotos in einem hochformatigen PDF sehen oft suboptimal aus. Manche Tools passen das automatisch an.
Sicherheit und Datenschutz
Bei Online-Tools solltet ihr vorsichtig mit sensiblen Inhalten sein. Rechnungen, Ausweise oder private Fotos gehören nicht auf fremde Server. Nutzt hier lieber lokale Apps oder die Bordmittel eures Betriebssystems.
Seriöse Anbieter wie SmallPDF oder ILovePDF löschen Dateien zwar automatisch, aber der Upload selbst ist bereits ein Risiko. Bei vertraulichen Dokumenten solltet ihr immer offline arbeiten.
Fazit: Viele Wege führen zum PDF
Ob Smartphone-App, Online-Tool oder Bordmittel – die Umwandlung von JPGs zu PDFs ist heute kinderleicht. Für den schnellen Einsatz unterwegs sind Apps ideal, am Computer bieten Online-Tools mehr Komfort. Bei sensiblen Daten bleibt die lokale Lösung erste Wahl.
Die Technik entwickelt sich ständig weiter, aber das Grundprinzip bleibt: Ein paar Klicks reichen aus, um aus euren Bildern ein handliches PDF-Dokument zu machen.
Zuletzt aktualisiert am 30.03.2026

