Facebook-Namen auf iPhone und Android ändern

von | 07.03.2018 | Social Networks

Wer sich in einem sozialen Netzwerk anmeldet, gibt bei der Erstellung des Profils für gewöhnlich seinen Namen an und/oder wählt einen Profilnamen. Den Namen sollte man sorgfältig wählen, denn ihn nachträglich zu ändern, ist bei den meisten Plattformen eher schwierig.

Bei Facebook (bzw. Meta) gibt es für Account-Namen strenge Regeln. Um Fake-Accounts zu vermeiden, ist die Umbenennung hier nur alle 60 Tage möglich. Diese Beschränkung hat Facebook in den letzten Jahren sogar noch verschärft, um gegen Missbrauch vorzugehen. Wer trotzdem seinen Facebook-Namen ändern möchte, kann das über folgende Einstellungen tun:

  1. Facebook-App öffnen
  2. Den Menü-Button antippen (drei Striche oben rechts)
  3. Nach unten scrollen und Einstellungen & Datenschutz auswählen
  4. Einstellungen wählen
  5. Den Punkt Persönliche und Kontoinformationen antippen
  6. Auf Name tippen

Unter Name nun den Vor- und Nachnamen eingeben. Zusätzlich können auch zweite Vornamen, Spitznamen oder Geburtsnamen im Profil angegeben werden. Ist der Name gespeichert, einfach auf Änderung überprüfen tippen.

Facebook wird die gewünschte Namensänderung jetzt kontrollieren und eine Benachrichtigung abschicken, sollte der gewünschte Name unzulässig sein. Bei einem positiven Ergebnis wird von nun an der neue Name in Facebook angezeigt.

Was Facebook bei Namen erlaubt und was nicht

Facebook hat klare Richtlinien für Namen entwickelt. Erlaubt sind echte Namen, wie sie auch in offiziellen Dokumenten stehen. Fantasienamen, Unternehmensnamen oder Titel sind grundsätzlich nicht erlaubt. Auch Zahlen, Symbole oder ungewöhnliche Großschreibung lehnt das System ab.

Besonders streng ist Facebook bei verdächtigen Änderungen. Wer beispielsweise von „Max Mustermann“ zu „John Smith“ wechseln will, muss damit rechnen, dass Facebook eine Identitätsprüfung verlangt. In solchen Fällen müsst ihr oft einen Ausweis oder andere offizielle Dokumente hochladen.

Alternative: Anzeigename und Spitzname nutzen

Wer nicht seinen vollständigen Namen preisgeben möchte, kann clever mit den Facebook-Optionen umgehen. Ihr könnt einen Spitznamen in Anführungszeichen zwischen Vor- und Nachname setzen, zum Beispiel „Max ‚Maxi‘ Mustermann“. Auch Geburtsnamen oder andere Namen, unter denen euch Freunde kennen, sind erlaubt.

In den Datenschutzeinstellungen lässt sich außerdem festlegen, wer euren vollständigen Namen sehen kann. So könnt ihr euren echten Namen verwenden, aber die Sichtbarkeit auf Freunde beschränken.

Probleme bei der Namensänderung

Sollte Facebook eure Namensänderung ablehnen, bekommt ihr eine entsprechende Nachricht. Die häufigsten Gründe sind:

  • Der Name entspricht nicht den Gemeinschaftsrichtlinien
  • Zu viele Namensänderungen in kurzer Zeit
  • Der neue Name unterscheidet sich zu stark vom bisherigen
  • Verdacht auf Fake-Account

In solchen Fällen könnt ihr Einspruch einlegen. Geht dazu in die Einstellungen und sucht nach „Support“ oder „Hilfe“. Facebook prüft dann euren Fall manuell, was allerdings mehrere Tage dauern kann.

Desktop vs. Mobile App

Die Namensänderung funktioniert sowohl in der mobilen App als auch am Desktop ähnlich. Am Computer findet ihr die Einstellungen über das Dropdown-Menü rechts oben. Der Weg ist: Einstellungen & Datenschutz → Einstellungen → Allgemein → Name.

Die mobile App wird häufiger aktualisiert, weshalb sich die Menü-Struktur gelegentlich ändert. Falls ihr die beschriebenen Punkte nicht findet, sucht nach „Name“ in der Suchfunktion der Einstellungen.

Was passiert nach der Namensänderung?

Nach einer erfolgreichen Namensänderung wird euer neuer Name sofort in eurem Profil angezeigt. Allerdings können Freunde euren alten Namen noch einige Zeit in ihren Nachrichten-Verläufen sehen, bis diese aktualisiert werden.

Bei geschäftlichen Profilen oder Seiten mit vielen Followern solltet ihr eine Namensänderung vorher ankündigen, damit euch eure Kontakte wiederfinden.

Tipps für die optimale Namensgestaltung

Wählt einen Namen, den ihr langfristig behalten wollt, da häufige Änderungen nicht möglich sind. Verwendet die Schreibweise, die auch in euren offiziellen Dokumenten steht. So vermeidet ihr Probleme bei späteren Verifizierungen.

Für mehr Privatsphäre könnt ihr in den Einstellungen festlegen, dass euer Profil nicht über Suchmaschinen gefunden werden kann. So bleibt ihr trotz echtem Namen besser geschützt vor unerwünschten Kontaktaufnahmen.

Zuletzt aktualisiert am 29.03.2026