Gerätetyp herausfinden: iPad, MacBook, Surface identifizieren

von | 01.04.2020 | Hardware, macOS, Windows

Besonders die Geräte der Betriebssystemhersteller wie Apple und Microsoft haben ein stabiles Element: Sie sehen sich zwischen den Modellreihen oft sehr ähnlich. Das macht es dem Benutzer nicht ganz einfach, anhand des Geräts in der Hand herauszufinden, um welches Modell es sich handelt. Ihr müsst aber nur wissen, wo ihr nachschauen müsst!

Apple-Geräte identifizieren: macOS macht es einfach

Bei Apple gestaltet sich das Ganze recht einfach, wenn macOS läuft. Egal ob auf einem MacBook Air, MacBook Pro, iMac oder Mac Studio: Klickt auf den Apfel oben links in der Menüleiste, dann auf Über diesen Mac. Unter der Angabe des Betriebssystems seht ihr alle relevanten Daten des Geräts, unter anderem auch die genaue Modellbezeichnung, den verwendeten Chip (M1, M2, M3, M4 oder Intel) und die Speicherausstattung.

Bei den neueren Apple Silicon Macs (ab 2020) zeigt euch das System auch Details zum verwendeten Chip an – wichtig für Kompatibilitätsfragen bei Software. Die Unterscheidung zwischen Intel- und Apple Silicon-Macs ist heute besonders relevant, da viele Apps unterschiedliche Versionen benötigen.

iPhone und iPad: Schnell über die Einstellungen

Bei iPhones und iPads tippt ihr auf Einstellungen > Allgemein > Info. Dort findet ihr unter „Modellname“ das Gerät und unter „Modellnummer“ die technische Bezeichnung. Seit iOS 16 zeigt das System auch direkt an, ob euer Gerät noch Software-Updates erhält – ein wichtiger Faktor beim Gebrauchtkauf.

Praktisch: In den Einstellungen seht ihr auch den verfügbaren Speicherplatz, die iOS-Version und ob Features wie Face ID oder Touch ID verfügbar sind. Das hilft bei der Einschätzung des Geräts.

Wenn nichts mehr geht: Die physische Modellnummer

Was aber, wenn das Gerät nicht mehr angeht oder der Bildschirm defekt ist? Dann braucht ihr gute Augen! Jedes Apple-Gerät hat eine eigene Modellbezeichnung, die ihr ganz winzig auf der Rückseite findet. Sucht den Bereich, wo ihr Schriftzeichen erkennt.

Mit einer Lupe oder der Kamera eures Smartphones (damit könnt ihr das Bild vergrößern und schärfer stellen) findet ihr unter „Model“ die Bezeichnung. Diese beginnt meist mit einem „A“ gefolgt von vier Ziffern, zum Beispiel A2442 für das iPhone 13 Pro Max.

Bei MacBooks steht die Modellnummer meist unten auf dem Gehäuse. Bei iMacs findet ihr sie auf der Rückseite unten am Standfuß. Mit einer Suchmaschine eurer Wahl oder Apples eigener Support-Seite könnt ihr ohne großen Aufwand herausfinden, um welches Gerät es sich handelt.

Microsoft Surface: Unter dem Kickstand versteckt

Das gleiche Verfahren funktioniert bei Microsoft Surface-Geräten: Unter dem Kickstand, dem ausklappbaren Ständer, findet ihr ebenfalls die Modellnummer. Microsoft verwendet ein ähnliches System mit Buchstaben und Zahlen.

Bei Surface-Geräten könnt ihr auch über Windows selbst nachschauen: Drückt Windows-Taste + R, gebt „msinfo32“ ein und drückt Enter. Das Systeminformations-Tool zeigt euch alle Hardware-Details an, einschließlich der genauen Surface-Variante.

Alternativ funktioniert auch der Weg über die Einstellungen > System > Info. Dort seht ihr unter „Gerätespezifikationen“ alle wichtigen Daten wie Prozessor, RAM und die Windows-Version.

Praktische Tools für die Geräte-Identifikation

Für Apple-Geräte gibt es mittlerweile auch praktische Web-Tools: Auf Apples Support-Seite könnt ihr die Seriennummer oder Modellnummer eingeben und erhaltet sofort alle Informationen zum Gerät, inklusive Garantiestatus und verfügbarer Reparaturoptionen.

Bei Microsoft funktioniert das ähnlich über das Microsoft-Konto. Wenn das Gerät dort registriert ist, seht ihr alle Details in der Geräteverwaltung.

Warum die Geräte-Identifikation wichtig ist

Die genaue Modellbestimmung ist nicht nur bei Reparaturen wichtig. Sie hilft auch beim Verkauf, bei der Software-Kompatibilität und bei der Einschätzung des aktuellen Werts. Gerade bei Apple-Geräten macht es einen großen Unterschied, ob ihr ein Intel- oder Apple Silicon-MacBook besitzt.

Auch bei der Suche nach Zubehör ist die genaue Modellbezeichnung entscheidend: Hüllen, Ladekabel und Adapter sind oft nur für bestimmte Generationen kompatibel. Ein falscher Kauf lässt sich so vermeiden.

Zuletzt aktualisiert am 01.03.2026