Wer mit anderen Dokumente austauschen möchte, verschickt häufig PDFs. Denn mit einem PDF kommt praktisch jeder klar – egal ob Windows, MacOS oder Mobilgerät. Anzeigen lassen sich PDFs eigentlich immer. Wer selbst solche PDFs erstellen und/oder bearbeiten will, braucht allerdings häufig Hilfe, da die bordeigenen Mittel meist nicht ausreichen.
Wer lediglich vorhandene Dokumente wie Word, Excel oder Grafiken als PDF verschicken möchte, kann das in der Regel mit den Bordmitteln des Betriebssystems oder der Office-Software. Doch sollen die Dokumente auch bearbeitet, mit Passwörtern geschützt oder mit Eingabefeldern versehen werden, braucht es spezielle Software. Die meisten greifen da zu Adobe Acrobat – dabei gibt es auch andere Lösungen, die oft sogar günstiger und flexibler sind.
Wir hier bei schieb.de verwenden beispielsweise PDFelement von Wondershare, das es für Windows, MacOS und mittlerweile auch als Web-Version gibt. Die aktuelle Version PDFelement 12 hat gegenüber der älteren Version 6 deutlich zugelegt: KI-Features für automatische Textzusammenfassungen, erweiterte Cloud-Integration und eine noch intuitivere Benutzeroberfläche machen das Arbeiten mit PDFs zum Kinderspiel.

Moderne PDF-Bearbeitung mit KI-Power
Nach Installation der Software präsentiert sich PDFelement Pro übersichtlich und aufgeräumt. Wer Microsoft Office oder moderne Web-Apps kennt, kommt damit sofort klar. Das Interface folgt dem aktuellen Fluent Design und passt sich automatisch an helle und dunkle Themes an – ein Detail, das bei stundenlangem Arbeiten den Unterschied macht.
Von hier aus lassen sich vorhandene PDF-Dokumente einlesen, bearbeiten oder auch zusammenführen. Office-Dateien – Word, Excel, PowerPoint und sogar Google Docs – werden im Handumdrehen in PDF konvertiert. Neu ist die direkte Integration mit Cloud-Diensten wie OneDrive, Google Drive und Dropbox. Dokumente könnt ihr direkt aus der Cloud öffnen und auch wieder dort speichern.
Was uns besonders gefällt: PDFelement Pro unterstützt eine Vielzahl an Grafik-Formaten, aber auch EPUB und mittlerweile sogar HTML5. Für uns sehr wichtig, weil wir unsere eBooks auch im ePub-Format anbieten – und mit dieser Software können wir die ePubs erstellen und bearbeiten.
KI-gestützte Texterkennung und Übersetzung
Praktisch ist, dass PDFelement auch über eine hochmoderne OCR-Software verfügt, die mittlerweile KI-gestützt arbeitet. Die Software kann Schrift in Aufnahmen erkennen: Wer ein Blatt Papier einscannt, verfügt danach über maschinenlesbaren Text. Die Erkennungsqualität ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen – selbst bei schwierigen Vorlagen oder handschriftlichen Notizen.
Neu ist die integrierte Übersetzungsfunktion: Erkannte Texte können direkt in über 100 Sprachen übersetzt werden. Das ist besonders praktisch bei internationalen Dokumenten oder wenn ihr fremdsprachige PDFs bearbeiten müsst.
Interaktive Formulare und digitale Signaturen
PDFs sind längst nicht mehr nur zum Ausdrucken da. Geschickt genutzt, lassen sie sich als vollwertige interaktive Formulare nutzen. Der Empfänger kann Felder ausfüllen, Checkboxen ankreuzen und sogar digitale Signaturen setzen. PDFelement unterstützt dabei auch die neuen EU-Standards für qualifizierte elektronische Signaturen (QES) – ein wichtiger Punkt für Unternehmen.
Die Formular-Erstellung funktioniert größtenteils automatisch: Die Software erkennt potentielle Eingabefelder in gescannten Formularen und schlägt entsprechende interaktive Elemente vor. Manuell nachbessern könnt ihr natürlich trotzdem.
Cloud-Integration und Teamwork
Besonders interessant für Teams: PDFelement bietet jetzt auch Kollaborations-Features. Mehrere Nutzer können gleichzeitig an einem Dokument arbeiten, Kommentare hinterlassen und Änderungen nachverfolgen. Das funktioniert sowohl über die Desktop-App als auch über die Web-Version.
Für Unternehmen gibt es außerdem erweiterte Admin-Funktionen: Ihr könnt zentral Templates verwalten, Corporate Design-Elemente definieren und sogar automatisierte Workflows einrichten.
Preise und Verfügbarkeit
PDFelement bietet weiterhin eine kostenlose Testversion – jetzt sogar ohne zeitliche Begrenzung, allerdings mit Wasserzeichen in den exportierten Dateien. Für den Hausgebrauch reicht oft schon die Standard-Version, Profis greifen zur Pro-Variante mit erweiterten Features.
Interessant: Neben den klassischen Einmal- und Jahreslizenzen gibt es jetzt auch ein flexibles Abo-Modell. Das lohnt sich besonders, wenn ihr nur gelegentlich mit PDFs arbeitet. Das Programm läuft unter Windows 11/10 und aktuellen MacOS-Versionen. Für Linux-Nutzer gibt es eine Web-Version, die in jedem modernen Browser funktioniert.
Zuletzt aktualisiert am 04.03.2026
