Proteste gegen Handels-Abkommen Acta

von | 03.02.2012 | Tipps

Sopa, PIpa und jetzt Acta: Die Webgemeinde kommt nicht zur Ruhe. Ständig werden neue Gesetzesinitiativen oder Abkommen auf den Weg gebracht, die die Freiheit im Internet bedrohen. Während die US-Gesetzesinitiativen Sopa und Pipa erst mal abgewehrt werden konnten, ist das internationale Handelsabkommen Acta schon recht weit gediehen.

Acta ist das neueste rote Tuch der Community. Nicht ohne Grund, denn wer sich tatsächlich mal die Mühe macht und liest, was Acta vorsieht, dem wird schwindelig. Eigentlich soll Acta Werke wie Fotos, Videos, Musik und Texte im Internet schützen. Aber zu welchem Preis? Internet-Provider sollen gezwungen werden, ihre Kunden zu überwachen, Verstöße zu melden und Kunden auszuschließen, wenn sie drei Mal gegen die Regeln verstoßen. Three-Strike-Regel genannt. Ein Unding – der Protest ist berechtigt und derzeit im vollen Gang. Noch im Web, demnächst auf der Straße.

Jörg Schieb
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