Alle Standard-Kennwörter für Hardware im Überblick

Router, Firewalls, Switches oder Internet-Telefone sind bereits ab Werk mit einem Standardkennwort vor unbefugtem Zugriff geschützt. Eigentlich eine nützliche Sache. Wer allerdings gebrauchte Hardware ohne Handbuch kauft oder die Bedienungsanleitung verlegt hat, hat schlechte Karten. Ohne das Standardkennwort bleibt der Zugang zur Konfigurationsoberfläche gesperrt. Abhilfe schafft eine riesige Onlinedatenbank, in der fast alle Standardkennwörter gängiger Geräte aufgeführt sind.

Vista: Fehler beim Kopieren großer Dateien verhindern

Das Kopieren von Dateien gehört eigentlich zu den einfachsten Aufgaben des Betriebssystems. Doch wehe, die Dateien werden zu groß: Sind zum Beispiel Filme größer als 1 GB und werden übers Netzwerk kopiert, erscheint bei Windows Vista mitunter eine Fehlermeldung oder der Kopiervorgang dauert mehrere Minuten. Schuld ist ein Vista-Dienst, der die Übertragungsgeschwindigkeit im Netzwerk überwachen und eigentlich optimieren soll.

Fritz!Box: Unterwegs billiger telefonieren mit der Durchwahlfunktion

Mit fast allen Fritz!Box-Fon-Modellen lassen sich Telefonkosten sparen. Die FritzBox wird dabei als Least-Cost-Router verwendet. Wer unterwegs mit dem Handy jemanden im Ausland anrufen möchte, ruft nicht direkt den Gesprächspartner an, sondern lässt das Telefonat über die heimische Fritz!Box laufen. Der Router leitet das Gespräch dann kostengünstig an den Auslandsanschluss weiter, zum Beispiel über das Internet. Dabei entstehen nur Kosten für den Anruf der heimischen Fritz!Box und die Weiterleitung übers Festnetz – kein Vergleich für ein direktes Auslandsgespräch von Handy zu Handy.

Den USB-Stick als FTP-Server nutzen

Die meisten DSL-Router verfügen über eine USB-Schnittstelle, an die sich Drucker, USB-Sticks oder USB-Festplatten anschließen lassen. Was kaum einer weiß: Wer mag, kann auch über das Internet auf diesen USB-Anschluss zugreifen – per FTP -, und so zum Beispiel hinterlegte Daten auslesen.

Die MAC-Adressen aller Netzwerk-Geräte ermitteln

Jedes Netzwerkgerät – egal ob Netzwerkkarte, WLAN-Adapter, DSL-Router, Netzwerkdrucker oder VoIP-Telefon – verfügt über eine eigene MAC-Adresse. Die MAC-Adresse besteht aus einem zwölfstelligen Zahlen- und Buchstabencode und ist weltweit für jedes Gerät einmalig. Die MAC-Adressen sind zum Beispiel nötig, um nur bestimmten Adaptern Zugriff auf das WLAN-Netz zu erlauben. Mit einem Trick lassen sich die MAC-Adressen aller Geräte ermitteln.

Medion Navis: Gefahrene Strecken in Google Earth einblenden

Besitzer eines Medion-Navis mit dem Programm GoPal 3 oder GoPal 4 können sich über ein verstecktes Extra freuen: Mit einem Trick ist es möglich, die gefahrenen Strecken aufzuzeichnen und später am PC auswerten oder in Google Earth anzuzeigen.

Garmin-Navis: Kehrtwenden erlauben und Umwege vermeiden

Den meisten Navigationsgeräten macht es nichts aus, falls man von der geplanten Route abweicht und zum Beispiel einen Abbiegepunkt verpasst. Innerhalb weniger Sekunden berechnet das Navi eine neue Route zum Ziel. Optimal ist die berechnete Alternative allerdings meisten nicht: Nicht selten führt das Gerät einen über einen kilometerweiten Umweg zum Ziel, anstatt eine Kehrtwende (U-Turn) vorzuschlagen. Doch das lässt sich ändern.

Gespeicherte Windows-Passwörter löschen

Passwörter speichern Windows XP und Windows Vista auf Wunsch in einer versteckten Datenbank, etwa die Zugangsdaten für Windows Live oder den DSL-Router. Beim nächsten Zugriff ist das gespeicherte Kennwort bereits eingetragen und muss nur noch mit OK bestätigt werden. Arbeiten mehrere Nutzer mit Windows, kann das ein Sicherheitsrisiko darstellen. Mit einem einfachen Trick lassen sich alle gespeicherten Windows-Kennwörter in einem Rutsch löschen.

Sicher ist sicher: Das Kennwort des WLAN-Routers ändern

Wer sein Funknetzwerk abhörsicher machen möchte, verschlüsselt den Datenverkehr mit einem WEP, WPA- oder WPA2-Kennwort. Die Kennwörter und Sicherheitseinstellungen werden im WLAN-Router vorgenommen und gelten für das gesamte Funknetzwerk. Viele Anwender vergessen jedoch, auch den Zugang zum WLAN-Router zu sichern und lassen die Standardkennwörter unverändert. Mit fatalen Folgen. Hacker und Datendiebe haben bei unveränderten Standardeinstellungen leichtes Spiel;

Mit der FritzBox beim Internet-Provider eine neue IP-Adresse anfordern

Sobald eine Internetverbindung aufgebaut wird, erhält der Rechner (oder Router) vom jeweiligen Internetprovider eine IP-Adresse zugeteilt. Bei ISDN- und Moden-Verbindungen wird bei jeder Einwahl eine neue IP-Adresse vergeben. Bei den meisten DSL-Flatrates gilt die IP-Adresse den ganzen Tag. Erst nach 24 Stunden erfolgt bei den meisten Providern eine Zwangstrennung und Neuvergabe der IP-Adresse. Manchmal möchte man die IP-Adresse aber wechseln: Kein Problem, denn die FritzBox kann eine neue IP-Adresse anfordern.