Webseiten von Microsoft nutzen statt Flash das eigene Format Silverlight. Zum Beispiel das Videoportal http://video.de.msn.com. Einige Filme gibt’s nur ab einem bestimmten Alter. Wer sich hier allerdings verklickt und sich zu jung macht, kann viele Filme nicht mehr sehen, da Silverlight die einmal eingegebene Altersangabe dauerhaft in einem versteckten Cookie speichert. Die gute Nachricht: Der Klickfehler lässt sich leicht korrigieren.
Das Service Pack 1 enthält jede Menge wichtige Updates für Windows 7. Allerdings ist es auch ein Platzverschwender. Um das Service Pack 1 wieder entfernen zu können, werden umfangreiche De-Installationsdateien auf die Platte gepackt. Da man das Service Pack im Normalfall sowieso nie mehr entfernt, sind die De-Installationsdateien überflüssig. Also: weg damit.
Karaoke-Fans können aus eigenen Musikdateien Karaoke-Songs machen. Das funktioniert, da bei den meisten Titeln die Stimme bei der Studioaufnahme genau in der Mitte platziert wurde. Wird dann der rechte vom linken Kanal subtrahiert, ist der Gesang verschwunden. Hört sich kompliziert an, ist mit dem Gratisprogramm Audacity aber schnell erledigt.
Navigationsgeräte von TomTom lassen sich problemlos um Standorte von Blitzern und Radarfallen ergänzen. Stellt die Polizei bei einer Verkehrskontrolle fest, dass Blitzerdaten gespeichert wurden, kann es teuer werden. Wer das verhindern möchte und zum Beispiel bei einem gebraucht gekauften TomTom die hinterlegten Radarfallen löschen möchte, sollte folgendermaßen vorgehen:
Fast jede Anwendung versteckt in Dateien zusätzliche Meta-Informationen. Das können bei Bildern Aufnahmezeit und Kameramodell oder bei Textdateien die Namen der Autoren oder die Bearbeitungszeit sein. Bevor solche Dateien weitergegeben werden, sollten die versteckten Zusatzinformationen aus den Dateieigenschaften entfernt werden.
In der Liste „Programme“ der Systemsteuerung sind nicht alle installierten Anwendungen aufgeführt. Einige Tools verzichten auf den Eintrag. Das bedeutet: Ohne Eintrag in der Programmliste gibt’s auch keine Möglichkeit zum Deinstallieren. Nur über einen Umweg lassen sie sich entfernen.
Windows merkt sich genau, welche USB-Geräte jemals an den Rechner angeschlossen wurden. Selbst wenn ein USB-Stick nur ein einziges Mal angestöpselt war, bleibt er auf ewig im Windows-Gedächtnis. Wer die Datenspuren löschen möchte, kann mit einem Gratistools die Einträge alter USB-Geistergeräte entfernen.
Wenn E-Mails hin und her gehen, werden mehrfach die Antwortkennung wie RE: oder AW: an den Anfang der Betreffzeile gesetzt. Mit der Zeit gibt es regelrechte RE-AW-Bandwürmer. Wer das nicht möchte, kann mit meinem Gratistool die überflüssigen Antwortkennungen herausfiltern.