Google Mail ist nicht nur ein überaus komfortabler und praktischer, sondern auch ein sehr beliebter Mail-Dienst. Allerdings: Wer die Web-Oberfläche benutzt, um E-Mails zu lesen oder zu veschicken, der bekommt Reklame präsentiert. Werbung, die – wie immer bei Google – zu den Themen und Stichwörtern passt, die gerade auf der Seite zu sehen sind. Microsoft macht sich in einem gelungenen Video darüber lustig.
Na das ist doch mal ein richtig praktischer Service: Seit dieser Woche informiert Google einen, wenn der eigene Rechner möglicherweise mit Viren, Würmern oder Trojanern infiziert ist. Gleich über der Suchanfrage erscheint dann der Hinweis: „Dieser Computer könnte infiziert sein!“
Beim Versenden von E-Mails mit Google Mail muss man normalerweise immer warten, bis die Meldung „Ihre Nachricht wurde versendet“ erscheinen. Sonst kann es passieren, dass der Versand vorzeitig unterbrochen wird. Wer nicht so viel Geduld hat, kann die versteckte Funktion „Senden im Hintergrund“ aktivieren. Damit kann man nach dem Senden sofort weiterarbeiten.
Google hat in Belgien die meisten französischsprachigen Webseiten aus dem Index entfernt. Man kann keine Artikel mehr finden, weder in der regulären Suche, noch in der News-Suche. Die Zeitungsverleger regen sich jetzt auf – so wie sie sich vorher aufgeregt haben, dass sie zu finden waren.
Auch Mark Zuckerberg hat einen Account bei Google+. Ironie des Schicksals: Der Facebook-Gründer war der Google+-User mit den meisten Followern, den meisten Freunden, die aufmerksam alles verfolgten, was Zuckerberg zu sagen hatte. Das war Zuckerberg dann wohl doch ein bisschen unheimlich. Er hat kurzerhand die Einstellungen verändert und so radikal für mehr Privatsphäre gesorgt. Jetzt ist keiner seiner Einträge mehr öffentlich zu sehen.
In der Haut eines Naviherstellers möchte ich nun wirklich nicht stecken. Denn wie will man für viel Geld Navigationssysteme verkaufen, wenn die kostenlos angebotenen Dienste fast dasselbe bieten, teilweise sogar mehr? Google hat seinen Online-Kartendienst Google Maps weiter aufgebohrt. Seit dieser Woche bietet Google Maps auch in den meisten Ländern Europas Verkehrsinfos an – gratis.
Vor zwei Wochen hat Google sein eigenes soziales Netzwerk Google+ vorgestellt. Kontakte knüpfen, aktuelle Nachrichten austauschen, Fotos und Videos von Freunden anschauen – das geht nicht länger nur bei Facebook, SchuelerVZ, StudiVZ und Co., sondern jetzt auch bei Google.
Seit einer Woche hat Facebook durch Google+ Konkurrenz: Google will Facebook mit seinem neuen sozialen Netzwerk Nutzer abluchsen. Und was macht man, wenn man Konkurrenz bekommt? Richtig: Man strengt sich an. Doch Facebook präsentiert nur einen müden Videochat. Das sieht nicht nach Anstrengung aus.