Offensichtlich wussten Google-Mitarbeiter von WLAN-Schnüffelei

Der Fall liegt zwar schon eine Weile zurück, beschäftigt aber jetzt Datenschützer in aller Welt. Fahrzeuge von Google, die in der Zeit von 2007 bis 2010 durch die Straßen gerollt sind, um Fotoaufnahmen für den Onlinedienst Google Streetview zu machen, haben auch WLAN-Daten gesammelt. Dabei wurden teilweise auch Daten aus öffentlichen WLANs mitgeschnitten, Suchanfragen und Teile von E-Mails zum Beispiel.

Mit Google Streetview den Amazonas erkunden

Es ist ruhig geworden um Google Streetview. Mit dem Onlinedienst lassen sich bekanntlich 3D-Panoramaansichten von Städten auf den Rechner holen und virtuelle Rundtouren unternehmen. Nur von Städten? Nein, denn jetzt hat Google eine Gegend mit Streetview erkundet, in dem garantiert niemand eine Verpixelung beantragt: Seit dieser Woche ist auch das Amazonas-Gebiet in Streetview abgebildet.

Google Streetview: 244.000 Einsprüche

Jetzt sind die Zahlen also offiziell bekannt: Rund 244.000 deutsche Haushalte haben bei Google Widerspruch eingelegt. Sie wollen nämlich nicht, dass ihr Haus in Google Streetview zu sehen ist. Das sind Pi mal Daumen rund 3% der Haushalte. Viele Fragen bleiben aber leider unbeantwortet.

Google Streetview kommt: Fluch oder Segen?

Die Einspruchsfrist gegen Google Streetview ist abgelaufen: Jetzt arbeitet Google mit Hochdruck daran, den Onlinedienst so schnell wie möglich an den Start zu bringen. Die Diskussion wurde mitunter hysterisch geführt, anstatt mit der nötigen Gelassenheit Chancen und Risiken abzuwägen.