Lerne KI in neuem Online-Kurs, jetzt starten.

Vorsicht bei „kostenlosen Frei-Schalt-Codes“

von | 24.08.2005 | Tipps

Seitdem die Bundesnetzagentur die Zulassungsbedingungen für Dialer weiter verschärft hat, gibt es kaum noch Webseiten, die von Dialern Gebrauch machen – zumindest keine unseriösen Anbieter. Darum sind die Betreiber solcher Webseiten auf der Suche nach neuen Maschen. Eine ist, den Besucher zur Eingabe eines Zugangscodes zu überreden – was dann allerdings mit erheblichen Kosten verbunden ist. Der Betreiber belastet die Handyrechnung mit bis zu 9,99 Euro am Tag – und das sogar nicht nur einmal, sondern wiederholt, quasi als Abo.

Darum sollten Computerbenutzer vorsichtig sein, wenn eine Webseite sie zur Eingabe der Handynummer auffordert. Der Trick: Der Besucher bekommt dann einen Zugangscode aufs Handy geschickt, um Zugang zum Angebot zu erhalten. Die Webseite kündigt den Zugangscode als „kostenlos“ an. Und tatsächlich: Das Zusenden des Zugangscodes ist in der Tat gratis. Doch wer den Zugangscode im zweiten Schritt dann in das Webformular einträgt, bestätigt die verborgen genannten Kosten. Meist 9,98 Euro – pro Tag!

Oft läuft klammheimlich sogar ein Abo. Wer das erst beim Durchsehen der nächsten Handyrechnung bemerkt, muss sich über immense Kosten ärgern. Darum: Fragt eine Webseite nach der Handynummer, ist äußerste Vorsicht angeraten. Unbedingt das Kleingedruckte lesen und das Angebot auf mögliche Kosten hin überpüfen.

superboard small
schieb.de App Download
ebooks schlauer
Jörg Schieb bietet mit Pro, Plus und Flat digitale Newsletter, eBooks und Anleitungen für Menschen, die sich in der digitalen Welt zurechtfinden wollen.