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WePark: Park-App zeigt freie Parkplätze und mehr

von | 21.08.2018 | Android, Tipps

Mit dem Auto parken – in der Großstadt oft nicht gerade die helle Freude. Denn ihr müsst nicht nur einen freien Parkplatz finden, sondern oft auch Kleingeld dabei haben, etwa fürs Parkhaus oder für die kostenpflichtige Parkzone. Mit der App WePark ist das längst vorbei.

Mit We Park wird das Smartphone gewissermaßen zum Parkscheinautomaten. Die Parkzeit lässt sich bequem mit dem Smartphone starten und beenden. Die Gebühr wird bargeldlos bezahlt – mittlerweile auch per Apple Pay, Google Pay oder PayPal.

Das Konzept bringt einige Vorteile mit sich. So ist es nicht mehr nötig, sich beim Parken in kostenpflichtigen Parkzonen überlegen zu müssen, wie lange ihr voraussichtlich parken werdet. Auch ist kein passendes Kleingeld mehr nötig. Besonders praktisch: Ihr könnt die Parkzeit remote verlängern, ohne zum Auto zurücklaufen zu müssen.

Hier gibt’s die App:

Mit der Park App von Volkswagen wird euer Smartphone zum Parkscheinautomaten. Ihr startet und beendet die Parkzeit bequem per App und spart euch so den Gang zum Automaten und die Kleingeldsuche.

Mit We Park können Parktickets in bewirtschafteten Parkzonen gelöst und bargeldlos bezahlt werden. Als Zahlungsmittel hinterlegt ihr eure Kreditkarte (Visa oder Mastercard), alternativ auch Apple Pay, Google Pay oder PayPal.

Deutlich erweiterte Verfügbarkeit

Die App funktioniert mittlerweile in über 200 deutschen Städten und Gemeinden – ein enormer Zuwachs seit den Anfangszeiten. Zu den ursprünglichen Standorten sind viele weitere hinzugekommen:

  • Augsburg
  • Bad Homburg
  • Bergisch Gladbach
  • Berlin
  • Bingen am Rhein
  • Bielefeld
  • Braunschweig
  • Detmold
  • Düsseldorf
  • Goslar
  • Hamburg
  • Hanau
  • Hannover Flughafen
  • Hildesheim
  • Kiel
  • Köln
  • Leipzig
  • Lemgo
  • Lübeck
  • Mainz
  • Paderborn
  • Potsdam
  • Wiesbaden
  • Wolfsburg

Und viele weitere Städte wie München, Frankfurt, Stuttgart, Dresden, Nürnberg, Bremen, Dortmund, Essen, Düsseldorf, Mannheim und zahlreiche kleinere Kommunen. Eine vollständige Liste findet ihr in der App.

Neue Features für smartes Parken

Parkplatz finden: Die Park App zeigt, in welchen Parkzonen man noch parken kann und wieviel es kostet. Seit 2024 kommt sogar KI-basierte Parkplatzvorhersage zum Einsatz – die App lernt aus historischen Daten und kann euch die beste Zeit und den besten Ort zum Parken vorschlagen.

Bargeldlos: Zahlt einfach und sicher direkt mit der App (Visa, Mastercard, Apple Pay, Google Pay oder PayPal).
Einfach: Mit einem Swipe Parkvorgang starten und stoppen.
Remote-Verlängerung: Parkzeit vom Café oder Büro aus verlängern, ohne zum Auto zu müssen.
Überblick: Alle Kosten sind sofort ersichtlich, inklusive detaillierter Monatsauswertung.
Entspannt: Beendet das Parkticket bei eurer Rückkehr. Ihr müsst euch nicht mehr vorher überlegen, wie lange ihr parken werdet. So vermeidet ihr ebenfalls Knöllchen wegen abgelaufener Parkscheine.
Smart Notifications: Push-Benachrichtigungen 15 Minuten vor Parkzeitende.
Entdecken: In vielen Städten könnt ihr beim Parken personalisierte und kontextbasierte Empfehlungen erhalten – je nach Uhrzeit, Wetter und Standort!
Parkplatz-Sharing: Neues Feature seit 2025 – teilt euren Parkplatz mit anderen Nutzern, wenn ihr früher wegfahrt.

Integration in die Mobilitätswende

WePark hat sich längst vom reinen Parkticket-Service zum umfassenden Mobilitätspartner entwickelt. Die App integriert sich nahtlos in andere Volkswagen-Services und zeigt auch alternative Fortbewegungsmittel an. Wenn Parken teuer wird, schlägt die App automatisch nahegelegene E-Scooter, Bike-Sharing-Stationen oder ÖPNV-Verbindungen vor.

Besonders praktisch: Die Integration mit Navigationssystemen. WePark kommuniziert mit vielen Navi-Apps und kann Parkplätze direkt als Ziel setzen. In VW-Fahrzeugen mit Car-Net funktioniert das sogar direkt über das Infotainment-System.

Das kostet es

Die Kostenstruktur hat sich seit der Einführung leicht verändert. Die Kosten für einen Parkvorgang entsprechen den in der jeweiligen Parkzone ausgewiesenen Gebühren zuzüglich einer Transaktionspauschale in Höhe von 12% (mind. 0,29 € inkl. USt, soweit die betreffende Kommune nicht andere Bestimmungen vorsieht). Diese Reduzierung der Servicegebühr kam 2024 – ein Zeichen für die gestiegene Nutzerzahl und Effizienz.

Parkgebühren und Transaktionspauschale werden automatisch von den hinterlegten Zahlungsmitteln eingezogen und monatlich in Rechnung gestellt. Für Vielparker gibt es seit 2025 auch Flatrate-Modelle in ausgewählten Städten.

Datenschutz und Nachhaltigkeit

Ein wichtiger Aspekt, der bei Park-Apps oft übersehen wird: WePark sammelt natürlich Daten über euer Parkverhalten. Diese werden nach DSGVO-Standards verarbeitet und auch für Stadtplanung anonymisiert zur Verfügung gestellt. Kommunen können so bessere Entscheidungen über Parkraummanagement treffen.

Nachhaltigkeit spielt ebenfalls eine größere Rolle: Die App zeigt CO2-Einsparungen durch vermiedene Parkplatzsuche an und belohnt umweltfreundliches Verhalten mit Rabatten. Wer öfter auf alternative Verkehrsmittel umsteigt, bekommt Bonus-Punkte.

Fazit: WePark hat sich von einer simplen Parkschein-App zu einem intelligenten Mobilitätsassistenten entwickelt. Die ständig wachsende Verfügbarkeit und smarte Features machen das Parken in deutschen Städten deutlich entspannter.

Zuletzt aktualisiert am 08.03.2026

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