Viele Computerbenutzer haben gleich zwei Betriebssysteme auf ihrem Rechner: Windows und Linux. Mal kommt das eine, mal das andere Betriebssystem zum Einsatz. Doch während Linux in der Regel problemlos auf Windows-Partitionen (Bereiche auf der Festplatte) zugreifen kann, ist das umgekehrt nicht der Fall. Wird der Rechner mit Windows gestartet, sind die Daten auf der Linux-Partition für Windows unsichtbar.

Doch das lässt sich ändern. Mit der unter http://www.fs-driver.org kostenlos erhältlichen Software lässt sich unter Windows auch auf Linux-Partitionen zugreifen, und somit auf Programme und Daten, die unter Linux gespeichert wurden. Zumindest, wenn unter Linux das Dateisystem (Filesystem) “Ext2” zum Einsatz kommt, was in aller Regel der Fall ist. Einfach auf “Download” klicken und danach in der Zeile “file:” auf den Dateinamen. Die rund 450 KByte große Datei laden und gleich ausführen.

Die Benutzeroberfläche der Software ist in Englisch. Zuerst auf “Next” klicken, dann auf “I agree”, um die Nutzungsbedingungen zu akzeptieren, danach wieder auf “Next”. Danach sucht das Programm nach passenden Linux-Partitionen auf der Festplatte und zeigt diese auch gleich an. Jeder Linux-Partition kann eine eigene Laufwerkskennung zugeordnet werden, auch dauerhaft. So können Windows-Benutzer und Windows-Programme nun auf alle Programme und vor allem alle Daten zugreifen.