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Gebrauchte Handys lassen sich prima bei Onlineauktionshäusern wie ebay verkaufen. Doch aufgepasst: Webbetrüger versuchen mit fingierten E-Mails vor dem Kauf die Seriennummer des Handys in Erfahrung zu bringen.

Jedes Handy hat eine weltweit einmalige Seriennummer, den so genannten IMEI-Code (International Mobile Equipment Identity). Betrüger haben es genau auf diesen Nummerncode abgesehen. Noch während der Auktion wird mit fadenscheinigen Gründen um die Herausgabe der Seriennummer gebeten; etwa um angeblich die Anschlussmöglichkeiten an einen PDA, die Softwareversion oder die Dauer der Restgarantie zu ermitteln.

Auch wenn der potenzielle Käufer noch so eindringlich auf die Herausgabe der IMEI-Nummer drängt: Die Seriennummer sollte nicht preisgegeben werden. Der Grund: Mit der IMEI-Nummer ließe sich das Handy als gestohlen melden und sperren – ein Anruf beim Provider genügt. Zudem können zuvor gestohlene Geräte oder gesperrte Geräte mit der ergaunerten IMEI-Nummer wieder als legal gekennzeichnet werden. Mit speziellen Tools wird die alte Seriennummer einfach mit dem neuen IMEI-Code überschrieben.

Seriösen Käufern reicht im Zweifelsfall auch eine Kopie der Originalrechnung. Anhand der dort aufgeführten Daten lassen sich Fragen nach der Restgarantie, der genauen Handybezeichnung oder der Softwareversion beantworten. Die IMEI-Nummer sollte daher auch beim Verkauf vertraulich behandelt werden.

1 Antwort
  1. besserwisser
    besserwisser sagte:

    Ein Anruf beim Provider genügt.
    Stimmt irgendwie schon, gilt allerdings nur bei Vodafone. Alle anderen Netzanbieter sperren kein Telefon über die IMEI.
    Es gibt aber Seiten im Netz, bei denen man gestohlene IMEIS registrieren lassen kann.
    Und viele Käufer bei ebay haben eben Angst geklaute Handys zu kaufen, und würden dann gerne die IMEI in Erfahrung bringen um sie mit solchen Diensten abzugleichen.
    Also sind nicht alle Anfragen fadenscheinige Betrüger=)

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