Längst ist das Internet für die meisten mehr als nur eine reine Informations-Quelle. Ob Online-Shops, soziale Netzwerke oder die Webmail-Funktion des Internet-Anbieters: All diese Seiten sind auf Sie zugeschnitten und sehen für jeden Besucher, der sich anmeldet, anders aus. Dass eine Webseite weiß, wer Sie sind, dafür sorgen Cookies. Doch was genau sind Cookies eigentlich?

Cookies – englisch für Kekse – sind kleine Textdaten, die der Browser im Auftrag einer Webseite auf Ihrer Festplatte ablegt, sobald Sie eine Webseite öffnen, die Cookies nutzt. Rufen Sie danach andere Unterseiten des gleichen Angebots auf, sendet der Browser die bereits gespeicherten Cookies wieder mit.

Mit Cookies wird das Surfen einfacher, denn die Webseite kann sich nun zum Beispiel daran erinnern, was Sie soeben in den virtuellen Warenkorb gelegt haben – oder mit welchem Twitter-Account Sie gerade eingeloggt sind.

Die Sache hat aber auch eine Kehrseite: Mit Cookies lässt sich genau identifizieren, wann Sie welche Seite wie oft aufgerufen haben, und in welcher Reihenfolge. Besonders gefährlich wird das, wenn es sich um bekannte Internetfirmen handelt. Werbung von Google etwa findet sich heute auf sehr vielen Seiten. Und wird eine Anzeige geladen, bekommt Google jedes Mal mit, welche Seite Sie sich gerade ansehen. Aus diesen Daten ein Interessens-Profil zu erstellen ist keine große Sache mehr.

Deshalb schadet es nicht, sich von Zeit zu Zeit genau anzusehen, welche Cookies gespeichert sind. In Firefox klicken Sie zum Beispiel auf „Firefox, Optionen, Datenschutz, Cookies anzeigen“. Hier lassen sich unerwünschte Cookies auch wieder löschen.