Es gibt Trends, die sind einfach merkwürdig – aber wohl nicht aufzuhalten. Ein solcher Trend nennt sich “Second Screen” und meint das Phänomen, dass immer mehr Menschen beim Fernsehen mit Freunden plaudern. Der erste Bildschirm ist der Fernseher, der zweite Bildschirm – der “second screen” – ist das Smartphone, der Tablet, das Notebook auf den Knien.

In der Regel wird via Twitter diskutiert und debattiert. Wie schlagen sich die einzelnen Mitglieder in der Diskussionsrunde der Talksendung? Wer könnte im jüngsten Tatort der Mörder sein? So etwas eben… Und weil das immer mehr Menschen machen, gibt es bereits erste Apps, die das komfortabler machen. Couchfunk zum Beispiel: Sendung auswählen, die man gerade sieht – und los diskutieren.

In den USA ist man schon einen Schritt weiter. Die ebenfalls kostenlose App Miso präsentiert während einer Sendung oder Serie Zusatzinfos, etwa über Schauspieler, oder auch über deren Klamotten oder die schicke Stehlampe im Hintergrund.
Ganz ehrlich: Es gibt Trends, die muss man nicht mitmachen, die muss man nicht mal verstehen.

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  1. […] parallel zum Fernsehen einen Computer. “Dieser so genannte ‘Second-Screen-Trend’ liegt bei den beliebtesten TV-Nebenbeschäftigungen sogar noch vor ‘Essen’ (71 Prozent) und […]

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