Über eine Million Smartphones und Tablets mit Android-Betriebssystem werden jeden Tag aktiviert. Eine Million Geräte – Tag für Tag. Das macht Android zum mit Abstand populärsten mobilen Betriebssystem. Eine Entwicklung, die auch Cyberbetrügern nicht verborgen bleibt. Deshalb gibt es immer mehr gezielte Attacken auf Android-Geräte. Im Netz kursieren bereits über 30.000 betrügerische Apps. Zum Vergleich: Vor einem Jahr waren es gerade mal 250.

Das macht deutlich: Der sorglose Einsatz von Android-Handys ist heute nicht mehr möglich. Android-Benutzer müssen aufpassen, sollten sich sorgfältig überlegen, aus welchen Quellen sie Apps laden. Außerdem gibt es immer mehr Schutzprogramme, die man installieren kann. Apps, die vor bedrohlichen Apps warnen und die gespeicherten Daten schützen. Schade, dass so etwas nötig ist. Und auch Google versucht nun, sein mobiles Betriebssystem Android zu verbessern. Apps, die das eigene Gerät gefährden könnten, sollen erkannt und der Benutzer gewarnt werden. Dringend nötig, denn den Sicherheitsaspekt hat Google bislang eindeutig vernachlässigt.

1 Antwort
  1. Frank Ritter
    Frank Ritter sagte:

    Hi,

    aber ist das nicht eigentlich etwas ganz normales bei steigernder Verbreitung?
    Das ganze lässt sich auf den Betriebssystemmarkt übertragen.

    Gibt es bei Windows fast jeden Tag ‚Schreckensmeldungen‘ über neue Lücken und Angreifer, so bleiben Linux und MacOS doch recht verschont.

    Die Frage ist ja, wie man sich vor solchen Dingen schützen kann.
    Genau wie beim OS vom PC sollte man nicht jede App installieren die man findet,
    und vielleicht auch ein wenig darauf achten was für Berechtigungen die App einfordert.
    Ich weiß nicht, wenn eine Taschenrechner App Vollzugriff auf Kontakte, GPS und Internet fordert sollte man doch zwei mal überlegen ob man sie installiert.

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