Die guten alten Offline-Handys werden im Alltag immer mehr zur Rarität, denn sie werden durch die modernen Alleskönner-Smartphones vom Markt verdrängt. Wieso konnten die ursprünglichen Geräte nicht mit der Neuheit konkurrieren?

Die Gründe des Erfolgs

Ihren Erfolg haben die Smartphones hauptsächlich ihrer vielfältigen Nutzbarkeit zu verdanken. Für jedes Anliegen und jeden Nutzer gibt es die passende App. Bei Fragen kann man schnell Wikipedia befragen, bei Sprachproblemen den Live-Übersetzer nutzen und bei der Reiseplanung die Abfahrtzeiten der Züge und Busse checken. Und das ist noch längst nicht alles, denn Smartphones sind nicht nur gute Helfer im Alltag, sondern auch so leistungsfähig wie PCs vor wenigen Jahren.

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Aus diesen Gründen entsteht bei den Nutzern auch eine gewisse Faszination – das kleine Gerät beherbergt auf winzigem Raum mächtige Werkzeuge und massig Performance. So gelten Smartphones inzwischen nicht nur als chic und elegant, sondern vor allem als hip bei Jugendlichen. Die Popularität steigt also zusehends, das treibt die Preise nach unten.

Inzwischen gibt es günstige Flatrates für jedes Smartphone. Diese sind dermaßen begehrt, dass die Geräte inzwischen auch ihren Weg in die Kinderzimmer antreten. Die riesige Angebotsflut und die digitalen Neuerungen scheinen also nicht abzureißen.

Das klassische Handy ist damit abgehängt

Wer heutzutage noch ein klassisches Handy nutzt, gehört zur Generation der Technik-Steinzeit, denn viele dieser Geräte können nur das Nötigste: Telefonieren, SMS schreiben und Weckalarm einstellen. Vergleicht man das mit dem Funktionsumfang eines heutigen Smartphones, ist das gerade mal ein winziger Bruchteil. Herkömmliche Handys sind also optimal auf ihren Einsatzzweck angepasst – auf die mobile Kommunikation per Anruf oder SMS.

Smartphones sind hingegen Allzweck-Wunderwaffen, die durch den Zugang zum World Wide Web bequem und schnell viel ermöglichen. Das macht sie aber auch bei einigen Menschen unbeliebt. Diejenigen, die lediglich mobil erreichbar sein wollen und dafür kein sündhaft teures und empfindliches Hightech-Gerät mit sich herumtragen möchten, verzichten auf Smartphones und nutzen stattdessen die robusteren, älteren Geräte. Solche Nutzer sind jedoch ohne Frage mittlerweile in der Minderheit.

Die klassischen, einfachen Handys müssen ihren Platz für moderne Smartphones räumen. Sie gelten als altmodisch und bieten nicht genügend Funktionen. Der Vorteil der unkomplizierten Kommunikation ohne Abstürze oder Firmware-Updates und ohne unnötigen Schnickschnack ist nicht so geschätzt wie die nahezu unendlichen Möglichkeiten der Smartphones.

Die wichtigsten Apps für das Smartphone

  • Facebook: Beim weit verbreitetsten Social Network mit über einer Milliarde Usern weltweit kann man sich auch mobil einloggen.
  • Skype: Durch die Internetverbindung kann man problemlos auch unterwegs Sprach- und Video-Unterhaltungen führen.
  • Instagram: Die App für Hobbyfotografen, die das sofortige Verfeinern und die Verbreitung von Fotos ermöglicht.
  • Google Maps: Das Einsehen von Karten und Routen für die ganze Welt per Klick wird dadurch möglich.
  • Google Translator: Die App kennt so ziemlich jede Sprache und übersetzt Texte innerhalb von Sekunden.
  • YouTube: Auf der größten Video-Plattform der Welt findet man Wissenswertes, Unterhaltsames und Nonsinniges.

Foto: Rechte bei Jupiterimages/Photos.com/Thinkstock

1 Antwort
  1. Max
    Max sagte:

    „Die wichtigsten Apps für das Smartphone“: Nach dem Beitrag „Alternativen zu den großen Onlinediensten“ eine doch recht seltsame Auflistung, die nur die Platzhirsche berücksichtigt.

    Google Maps: Alternative: Osmand. Nutzt die freien Kartendaten von OpenStreetMap, die oft wesentlich detaillierter sind als die von Google (v. a. in Bezug auf Fußgängernavigation).

    Facebook: Wer’s braucht. – Ich will Facebook zumindest nicht permanent meinen Standort mitteilen.

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