Die Schnüffelei der NSA geht noch weiter als gedacht. Nach Angaben der britischen Zeitung The Guardian wird dazu eine Software namens X-Keyscore eingesetzt. Mit diesem Programm haben Agenten und Geheimdienste schnellen Zugriff auf eine Vielzahl Informationen, etwa E-Mail-Adressen, Chat-Protokolle und Internetverbindungsdaten. X-Keyscore ist intelligent und kann diese Infos aus verschiedenen Quellen kombinieren. Durchsuchen des Datenbestands ist ebenfalls möglich. Die Schnüffel-Software hat beispielsweise auch Antworten auf Fragen wie „Welche Dokumente stammen aus Frankreich oder dem Iran und sind verschlüsselt?“.

Ohne das Datensammeln via PRISM (USA) und Tempora (Großbritannien) wäre X-Keyscore nichts. Das Programm nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Denn erst mit X-Keyscore lassen sich die verschiedenartigen Datenquellen automatisiert miteinander vernetzen. Das erlaubt eine bequeme Recherche, etwa für Mitarbeiter von Geheimdiensten. An die Bedienbarkeit wurde auch gedacht: E-Mails, Dateien, Chats lesen – all das ist direkt in der Benutzeroberfläche von X-Keyscore möglich. Unsere Daten werden also nicht nur ausspioniert und archiviert, sondern auch in Perfektion verarbeitet und ausgewertet, so der Guardian.

Wie im echten Leben werden auch Nutzer von sozialen Netzwerken immer wieder belästigt. Twitter-Nutzer wollen daher einen Not-Knopf haben, sodass man Beschwerden über andere Nutzer schnell und einfach an den Twitter Kundendienst weiterleiten kann. Mit einem solchen Panik-Button könnte man auch über unpassende Tweets sofort Meldung erstatten.

Was die meisten nicht wissen: Twitter hat schon eine ähnliche Funktion. Über ein Formular im Twitter Hilfe-Center können Beschwerden gesendet werden. Die Reaktionszeit lässt aber oft zu wünschen übrig – oder es passiert überhaupt nichts. Mit dem Panik-Button soll Abhilfe geschaffen werden. Er wäre nicht nur auf der Twitter Webseite sichtbar, sondern auch in den offiziellen Apps, etwa für iOS, Android, Windows 8 oder Mac mit einem Fingerdruck erreichbar. 70.000 Twitter Nutzer befürworten diese Idee und haben eine entsprechende Online-Petition unterzeichnet. Die Antwort von Twitter? „Wir testen Wege, das Melden zu vereinfachen, zum Beispiel innerhalb eines Tweets mit dem Button ‚Tweet melden‘.“

Nicht nur für Politiker sind Drohnen eine wichtige Sache: Privatleute können sich solche unbemannten Flieger schon für rund 200 bis 300 Euro kaufen. Gesteuert werden die fliegenden Kameras per Smartphone – und dort landen auch die gemachten Luftbilder. Ein neues Internet-Portal fasst Drohnen-Bilder ab sofort zusammen. Unter dronestagr.am (in Anlehnung an Instagram) finden Sie eine Vielzahl Fotos aus der ungewöhnlichen Vogelperspektive, ob von Bauten, Landschaften oder Städten. Jedes Mal sind Fotograf und Aufnahmeort angegeben. Vorbeischauen lohnt sich, auch wenn Sie selbst keine Drohne besitzen.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=Wc910exqq5A