Immer wenn Sie in Windows Daten von einem Ort an einen anderen kopieren oder verschieben wollen, ist die Zwischenablage involviert. Aber: was ist die Zwischenablage eigentlich genau? Hier eine einfache Erklärung.

Die Zwischenablage ist im Windows-Betriebssystem eingebaut. Es handelt sich um einen flüchtigen Speicherbereich, der beim Herunterfahren oder Neustart gelöscht wird. Wollen Sie Dateien, Ordner, Texte oder Bilder an eine andere Stelle kopieren oder verschieben, klicken Sie zuerst mit der rechten Maustaste darauf und wählen „Ausschneiden“ (zum Verschieben) oder „Kopieren“. Bild-Inhalte und Texte werden daraufhin direkt in die Zwischenablage geschrieben, bei Dateien und Ordnern merkt sich Windows, wo die Daten momentan auf der Festplatte gespeichert sind.

Beim Einfügen, ebenfalls über die rechte Maustaste möglich, liest Windows zunächst den Inhalt der Zwischenablage. Findet das System Bilddaten oder Texte, werden sie in das offene Dokument eingefügt. Bei Dateien oder Ordnern findet Windows den Pfad und liest die zugehörigen Daten dann direkt vom Quell-Ort ein.

Warum ist das Einfügen manchmal nicht möglich, obwohl Daten kopiert wurden? Der Grund ist der Datentyp. Neben den eigentlichen Daten merkt sich Windows auch, ob es sich um Bilddaten, Texte, ganze Dateien oder Ordner handelt. Sie können Inhalte nur dann einfügen, wenn das Ziel-Programm Daten in dem Format verarbeiten kann, das kopiert wurde. Texte in der Zwischenablage lassen sich etwa nur in Word, einem Browser-Textfeld oder einem Editor einfügen, aber nicht in einem Ordner des Explorers. Umgekehrt können Sie einen kopierten Ordner auch nicht in ein Word-Dokument einfügen.

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