HbbTV ist eigentlich eine schöne Sache. Die Erweiterung macht aus einem Smart-TV ein internettaugliches Fernsehgerät. Man kann Infos abrufen oder Filme und Serien schauen – wann man möchte. Allerdings ist die Steuerung über die Fernbedienung oft sehr frickelig. Das will ARD.connect ändern. Eine App für Smartphone und Tablets – damit lässt sich das Smart-TV bequem mit Smartphone oder Tablet bedienen.

Starten. Verbinden. Schauen. So lautet das Motto der neuen Second-Screen Anwendung für die HbbTV-Ausgabe der ARD Mediathek. Mit der Anwendung ARD.connect können die Zuschauer komfortabel mit Smartphones und Tablets durch verschiedene HbbTV-Angebote der ARD auf ihren SmartTV-Geräten navigieren, Videos und zusätzliche Informationen abrufen. Neben der ARD Mediathek gibt es den Service ARD.connect auch für die Mediatheken von MDR, RadioBremen, WDR und Einsfestival.

Mit ARD.connect will die ARD die Nutzung ihrer Sendungen auf Abruf über HbbTV-fähige SmartTV-Geräte einfacher machen. Immer mehr Menschen nutzen die Mediatheken nicht nur mobil und am PC, sondern auch am großen TV-Bildschirm. Der SmartTV-Standard HbbTV (Hybrid broadcast broadband TV) hat sich seit 2010 europaweit etabliert. HbbTV ist auf nahezu allen aktuellen TV-Geräten verfügbar und ermöglicht den Nutzern einen direkten Zugang zu den Mediatheken und weiteren Diensten der Sender.

Mit ARD.connect entfällt umständliches Navigieren mit der Fernbedienung, intuitives Tippen und Wischen auf dem Second Screen genügt. Die Zuschauer können Videos auswählen, starten und Playlists zu ihren Lieblingssendungen erstellen. Funktionen wie „Suche“ und „Sendung verpasst“ können mit einem Fingertipp intuitiv angesteuert werden.

Anders als bei der Nutzung der herkömmlichen Fernbedienung wird beim Navigieren mit „ARD.connect“ das Bild auf dem TV-Gerät nicht verkleinert oder gar ausgeblendet. Während das Video auf dem Fernsehbildschirm unverändert läuft, kann der Zuschauer parallel dazu ergänzende Informationen und weiterführende Links auf seinem Second Screen aufrufen – ohne eine andere Person beim Fernsehen zu stören.

Gestartet wird ARD.connect mit dem Aufruf der HbbTV-Ausgabe der ARD Mediathek und dem Abscannen eines QR-Codes. Auf diese Weise werden TV-Gerät und Smartphone/Tablet technisch miteinander verbunden. Weitere Informationen zu ARD.connect gibt es unter: www.ard.de/info. Grundlage des Dienstes ARD.connect ist eine Entwicklung des IRT (Institut für Rundfunktechnik).
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